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WEINFELDEN: Sportlich unterwegs

Sanierung der Freiestrasse, Umbau des Bahnhofs, Bau der Rettungsdienstbasis: Über diese grossen Projekte informierte der Gemeinderat die Präsidenten der wichtigsten Institutionen am Dreikönigstreffen.
Esther Simon
Die Exekutive (rechts) und Präsidenten von Weinfelder Institutionen am Dreikönigstreffen vom Donnerstagabend im Rathaus. (Bild: Reto Martin)

Die Exekutive (rechts) und Präsidenten von Weinfelder Institutionen am Dreikönigstreffen vom Donnerstagabend im Rathaus. (Bild: Reto Martin)

Esther Simon

esther.simon@thurgauerzeitung.ch

Soll keiner mehr sagen, in Weinfelden laufe nichts. Die Sanierung der Freiestrasse, der Aktionstag «Gesunde Gemeinde» vom 20. Mai und der weitere Ausbau des Weinweges sind nur einige Projekte, über die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte am Donnerstagabend im Rathaus informierten. Anlass war das 16. Dreikönigstreffen, an dem 20 Präsidenten von Institutionen wie Kirchen, Schulen und Gewerbe teilnahmen.

Neben den Dauerbrennern Freiestrasse, Ortsbus und Energiestadt war auch Überraschendes zu hören. Hans Eschenmoser berichtete über Fahrende, die Trinkerszene im öffentlichen Raum und die Strassenmusikanten (siehe Kasten). Auf dem Durchgangsplatz für Fahrende bei der Curlinghalle seien 2016 fast 600 Wohnwagennächte gezählt worden, was einem starken Anstieg gegenüber den Vorjahren entspreche.

Keine Reklamationen mehr wegen der Fahrenden

Die Fahrenden zahlen pro Nacht und Wohnwagen eine Grundgebühr von acht bis elf Franken, je nach Jahreszeit. Dazu kommen Abfallgebühren von zwei Franken. In den vergangenen Jahren habe es keine Reklamationen aus der Bevölkerung mehr gegeben. Anders bei der Trinkerszene, die sich auf den Bahnhof und das Postpärkli konzentriert. «Obwohl trinken und reden nicht verboten ist, empfinden Passanten die Situation oft als unangenehm. Wir hoffen nun weiterhin auf gegenseitige Toleranz», sagte Hans Eschenmoser.

Die Zahl der Sozialhilfebe­züger sei in den vergangenen ­Jahren kontinuierlich angestiegen, sagte Veronica Bieler-Hotz. 2012 waren es 86, im vergangenen Jahr 115. Viele davon seien krank und könnten nicht arbeiten; deshalb könne das Prinzip «keine Leistung ohne Gegenleistung» auch nicht immer umgesetzt werden. Ein Teil arbeite in der Stiftung Wetterbaum oder in den Sportstätten – mit dem Ziel, eine Tagesstruktur zu erhalten. Die Gemeinde bezahlt dafür pro Person und Monat bis zu 400 Franken. Die Programme, zum Beispiel im Verein Kompass in Bischofszell, dagegen hätten das Ziel, die Menschen rasch im Arbeitsmarkt einzugliedern. Dafür bezahlt die Gemeinde Weinfelden pro Person und Monat bis zu 1400 Franken. Thomas Bornhauser sagte, dass der Bau der Rettungsdienstbasis im Juni beginne und dass die Sporthalle Güttingersreuti einen grossen Sanierungsbedarf hinsichtlich Feuerschutzvorschriften und Erdbebensicherheit aufweise. Mit der Sanierung müsse man wohl schon 2017 beginnen. Walter Strupler gab bekannt, dass die Gemeinde mit dem kantonalen Tiefbauamt im Gespräch sei wegen der Sanierung der Bahnhof-/Lagerstrasse.

Ursi Senn-Bieri stellte die baldige Eröffnung der Anlaufstelle für Senioren bei der Pro Senectute in Aussicht und informierte über die frühe Förderung von Kindern. Zu diesem Thema findet am 20. Mai ein Aktionstag statt. Valentin Hasler konnte von einem sehr gut besuchten Weinweg berichten, der 2017 ausgebaut werden soll. Zuvor hatte Gemeindepräsident Max Vögeli mit den wichtigsten Weinfelder Kennzahlen positiv auf den Anlass eingestimmt.

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