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WEINFELDEN: Spezialitäten, nicht bloss Rüebli

Nach dem ersten Jahr mit sieben Ausgaben zieht Organisator Roland Friedl eine durchzogene Bilanz des Wifelder Buremarkts. Trotzdem will er im kommenden Jahr weitermachen.
Mario Testa
Bei der Premiere des Wifelder Buremarkts im April kamen laut den Rückmeldungen der Markttreibenden am meisten Kunden, danach sanken die Zahlen. (Bild: Reto Martin (9. April 2016))

Bei der Premiere des Wifelder Buremarkts im April kamen laut den Rückmeldungen der Markttreibenden am meisten Kunden, danach sanken die Zahlen. (Bild: Reto Martin (9. April 2016))

WEINFELDEN. Der definitive Entscheid fällt erst Anfangs 2017, doch für Roland Friedl ist jetzt schon klar: Mit dem Wifelder Buremarkt soll es weitergehen. Vor einem Jahr hat er sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, einen Markt mit überregionaler Bedeutung zu etablieren. «Wir sind noch auf dem Weg dahin. Es wäre vermessen, jetzt schon von einer Zielerfüllung zu sprechen. Wir müssen zuerst eine Strahlkraft gegen innen aufbauen, dann kann der Markt auch gegen aussen strahlen», sagt der Organisator und Initiant des jüngsten Weinfelder Markts.

Mit Friedl sind auch knapp 20 Aussteller willens, kommendes Jahr wieder am Buremarkt teilzunehmen. «Bis auf einen wären alle von diesem Jahr wieder mit dabei», sagt Friedl, «und das, obwohl ihre Umsätze nicht berauschend waren.» Es brauche Zeit, bis sich der Markt etabliere. Im ersten Jahr ging die Rechnung für Friedl dann auch nicht auf. Nach sieben Märkten, drei beim Pestalozzi-Schulhaus und vier auf dem Marktplatz, bleibt ein Defizit.

Rahmenprogramm lockt mehr Besucher an

Am meisten Besucher hatte der allererste Buremarkt im April, danach gingen die Zahlen zurück. Einige Hundert seien es jedoch immer gewesen. Etwas gestiegen sei die Zahl jeweils, wenn ein Rahmenprogramm mit Musik, dem Schnupperschwingen oder dem Streichelzoo stattfand. «Diesbezüglich bin ich auch im Gespräch mit der Musikschule, Vereinen und Institutionen.»

Roland Friedl Marketingprofi, Organisator Wifelder Buremarkt (Bild: Mario Testa)

Roland Friedl Marketingprofi, Organisator Wifelder Buremarkt (Bild: Mario Testa)

Die Unterstützung seitens Gewerbe und Detaillisten sei im ersten Jahr zögerlich gewesen. «Es waren einzelne Detaillisten bereit, sich mit einem Gönnerbeitrag von 250 Franken zu beteiligen.» Unterstützung habe er auch von den Technischen Betrieben, der Raiffeisenbank sowie dem «Weinfelder Anzeiger» erhalten. «Leider haben viele andere Geschäftetreibende im Zentrum noch nicht eingesehen, dass Erfolg nur möglich ist, wenn man etwas macht und nicht immer nur über Ideen spricht oder sich über Fehlentwicklungen im Kaufverhalten der Weinfelderinnen und Weinfelder aufregt», sagt Roland Friedl.

Samstag als idealer Markt- und Begegnungstag

Mit dem Buremarkt will der Verein Aktiv im Zentrum, den Friedl mit Hans Kuhn und Bernhard Müller gegründet hat, nicht nur das Dorf beleben, er will auch eine Lücke füllen. «Am Samstag gibt es in Weinfelden keine Märkte. Dabei wäre es der beste Zeitpunkt für die Bevölkerung, sich zu treffen, auszutauschen und dann auch in den Geschäften im Zentrum noch einzukaufen.»

Was zweifelsfrei überzeugt habe, sei das Angebot am Buremarkt. «Es sind alles regionale Produkte aus einem Umkreis von etwa 15 Kilometern. Darunter solche, die sonst nirgends zu haben sind – am Buremarkt gibt's Spezialitäten, nicht bloss Rüebli», sagt Friedl.

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