WEINFELDEN: So ein Glück im Cityhaus

Seit drei Wochen befindet sich der Bernina-Näh-Shop an der Pestalozzistrasse. Inhaber Pascal Sutter ist mit dem neuen Standort sehr zufrieden. Es kommt mehr Laufkundschaft.

Esther Simon
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Das Team im Bernina-Näh-Shop im Cityhaus: Pascal Sutter, Andrea Müller, Esther Scheidegger und Magdalena Schenk. (Bild: Mario Testa)

Das Team im Bernina-Näh-Shop im Cityhaus: Pascal Sutter, Andrea Müller, Esther Scheidegger und Magdalena Schenk. (Bild: Mario Testa)

Pascal Sutters Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Nach nur drei Wochen am neuen Standort kann er aus seiner Sicht bereits eine erfreuliche Bilanz ziehen. «Ich habe gehofft, dass am neuen Standort mehr Laufkundschaft kommt, das ist nun tatsächlich der Fall.» Sutter führt diese Tatsache darauf zurück, dass immer mehr Leute, die vom Bahnhof her kommen, über die Pestalozzi- strasse statt über die untere Rathausstrasse ins Zentrum gelangen und dabei direkt vor sein Geschäft laufen.

Auch die Tatsache, dass viele Weinfelder die Zentrumspassage nicht mehr als Abkürzung benutzen, seit das Fitnesscenter dort ist, komme ihm entgegen, sagt Pascal Sutter. Der Fussgängerstrom habe sich offensichtlich verändert.

Dem alten Standort trauert er nicht nach

Seinem bisherigen Standort an der unteren Rathausstrasse trauert Sutter nicht nach. Er wollte schon lange in ein anderes Ladenlokal umziehen. «Da ergab sich die Lösung mit dem Cityhaus und der Familie Conrad, und jetzt sind alle happy.» In der Tat haben Sutter, die beiden Verkäuferinnen und die Schneiderin jetzt mehr Platz. Aber, räumt Sutter ein, die ovale Form des Hauses habe vom Ladenbauer schon spezielle Lösungen verlangt. Jedenfalls präsentiert sich das Erdgeschoss, wo hauptsächlich der Verkauf stattfindet, jetzt freundlich und modern. Im ersten Stock arbeitet die Schneiderin, hier werden auch die Nähmaschinen vorgeführt.

Neben dem Ladenlokal, etwas versteckt, hat Sutter seine Werkstatt eingerichtet. Dort repariert er Nähmaschinen und besorgt den Service. Darauf ist er spezialisiert. «Die Frauen im Verkaufslokal lasse ich gerne selbstständig arbeiten», schmunzelt er. Die Maschinen werden entweder direkt in den Shop gebracht. Oder sie gelangen über die Aussenstellen in Amriswil, Frauenfeld, Steckborn und Bischofszell nach Weinfelden. Sutter besorgt auch den Service für die Bernina-Nähmaschinen in etwa 250 Schulzimmern im Kanton. Da ist er froh, wenn er gelegentlich seinen ehemaligen Chef Walter Studer rufen kann, der ihm bei der Arbeit hilft. Sutter sagt, dass die vergangenen Wochen ausserordentlich streng gewesen seien. Deshalb gönnt er sich und seinen Mitarbeiterinnen ab dem kommenden Montag zwei Wochen Ferien. Danach, sagt Sutter, könne es gerne im bisherigen Tempo weitergehen.

Esther Simon

esther.simon

@thurgauerzeitung.ch