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WEINFELDEN: Sicheres Warten für Kinder

Primarschüler aus dem Burgquartier haben eine eigene Schulbus-Haltestelle bekommen. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit zwischen der Schulgemeinde und der Politischen Gemeinde.
Mario Testa
Primarschulpräsident Thomas Wieland, Bänkli-Sponsor Stephan Haag und Gemeinderat Hans Eschenmoser. (Bild: Mario Testa)

Primarschulpräsident Thomas Wieland, Bänkli-Sponsor Stephan Haag und Gemeinderat Hans Eschenmoser. (Bild: Mario Testa)

Mario Testa

mario.testa

@thurgauerzeitung.ch

Vier Jahre hat’s gedauert, jetzt ist sie da. Die erste offizielle Schulbus-Haltestelle von Weinfelden. Sie befindet sich an der Kreuzung Burgstrasse-Wingertstrasse im Quartier Burg, ist gut beschildert mit einer entsprechenden Tafel, ausgerüstet mit einem Bänkli und gesichert mit einem Holzzaun. «Die bisherige Situation für die Schulkinder und die Bewohner des Quartiers Burg war nicht befriedigend», sagt Primarschulpräsident Thomas Wieland. «Die Kinder standen teilweise auf der Kreuzung oder warteten auf den Grundstücken der Anwohner.» Zwar habe es seit 2015 – aufgegleist noch durch den vormaligen Interimspräsidenten Martin Brenner – eine Vereinbarung mit einem der Anwohner gegeben, wonach die Kinder auf dessen Vorplatz warten, und der Schulbus dort auch anhalten durfte. «Wir sind nun aber glücklich über diese definitive Lösung mit der Haltestelle. Es geht um die Schulwegsicherheit, dass Kinder am Strassenrand stehen müssen, ist keine Lösung.» Die Haltestelle sei ein Beispiel für ein gutes Zusammenspiel von Politischer Gemeinde und Schulgemeinde.

Auch Gemeinderat Hans Eschenmoser spricht von einem gelungenen Projekt. «Die Parzelle gehört der Gemeinde und die Idee für die Haltestelle bestand schon länger. Da hier ohnehin wegen des neuen Unterflurcontainers eine Baustelle geplant war, konnten wir das gut verbinden», sagt er. Etwas verzögert habe sich das Projekt deshalb, weil auch die Sanierung der Burgstrasse anstand und nicht klar war, ob es sinnvoll sei, die eine Baustelle vorzuziehen. «Im Sommer wurde der Bauplatz hier vorbereitet für den Unterflurcontainer und die Haltestelle. In den vergangenen Wochen wurden die beiden Bauten nun erstellt.»

Ein Geburtstagsgeschenk zum Absitzen

Dass den Kindern auch ein Bänkli beim Warten auf den Schulbus zur Verfügung steht, verdanken sie dem Weinfelder Coiffeurmeister Stephan Haag. Er, oder besser gesagt, seine Kunden und Freunde, haben das Bänkli finanziert. «Zu meinem 50. Geburtstag hatte ich so viele Geschenke erhalten, dass ich nun bei meinem 60. im vergangenen November allen Gästen gesagt habe, Geschenke seien Tabu», schildert Haag. «Dafür stellte ich ein Kässeli hin am Fest. Aus dem Erlös wollte ich ein Bänkli am Weinweg finanzieren – und habe dazu Strassenmeister Ruedi Arni kontaktiert.» Dieser habe ihm dann den Platz bei der Schulbus-Haltestelle zugewiesen. «Hier ist das Bänkli auch an einem guten Platz», sagt Stephan Haag.

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