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WEINFELDEN: Schwitzen und mampfen fürs Video

Die Band Timebelle mit dem Weinfelder Schlagzeuger Samuel Forster vertritt die Schweiz in einem Monat am Eurovision Song Contest in Kiew. Diese Woche fanden Dreharbeiten für einen Visitenkarten-Film statt.
Mario Testa
Kameramann Jonas Furrer setzt die drei Bandmitglieder Miruna Manescu, Samuel Forster und Emanuel Andriescu in Szene – Seifenblasen und Schoggi inklusive. (Bild: Mario Testa)

Kameramann Jonas Furrer setzt die drei Bandmitglieder Miruna Manescu, Samuel Forster und Emanuel Andriescu in Szene – Seifenblasen und Schoggi inklusive. (Bild: Mario Testa)

Mario Testa

mario.testa

@thurgauerzeitung.ch

Miruna Manescu beisst genüsslich in die Schokolade, hinter ihr müht sich Samuel Forster mit der Hantel ab und Emanuel Andries­cu bleibt die Rolle des hämisch Grinsenden. «Ich mag Schokolade sehr, nur nicht die schwarze, die ist mir zu stark», sagt die Sängerin und lacht. Für ein gelungenes Video beisst sie dann doch mehrmals in die Tafel und befolgt die Anweisungen der Regie.

Die Szene mit den drei Mitgliedern der Band Timebelle spielte sich am Montagmittag in Forsters Weinfelder Wohnung an der Kirchgasse ab. Sie entspringt weniger dem Alltag der drei Musiker, als vielmehr der Vorstellung des Filmteams des Schweizer Fernsehens. Kameramann Jonas Furrer und Redaktor Daniel Meister sind verantwortlich für das Visitenkarten-Video, also die kurze Einspielung direkt vor dem Auftritt der Band am Eurovision Song Contests, die Mitte Mai über Millionen von Fernsehapparaten in ganz Europa flimmern wird. Für den nötigen Glanz und Blingbling-Faktor sorgen im Video nebst den strahlenden Augen von Sängerin Miruna Manescu Dutzende Seifenblasen. Diese lässt Kameramann Furrer aus einer kleinen Maschine vor die Linse blubbern, während die drei Akteure ihren kurzen Einsatz abspuhlen, wieder und wieder.

Auf Werbetournee durch ganz Europa

Auch wenn es für Timebelle mit ihrem Lied «Apollo» erst Mitte Mai ernst gilt in Kiew, ist ihr Kalender seit Wochen vollgepackt mit Terminen im Vorfeld des ­Megaevents. «Wir waren vergangene Woche in Tel Aviv, dann zurück in der Schweiz in ‹Das Zelt›, dann in Amsterdam, jetzt hier in Weinfelden und nun geht es weiter nach Madrid», sagt Samuel Forster. In all den europäischen Städten machen sie zusammen mit anderen ESC-Teilnehmern Werbung für den Anlass und vernetzen sich untereinander. Eine strenge, aber auch schöne Zeit, wie Sängerin Miruna Manescu sagt: «Es macht Riesenspass. Klar sind wir zwischendurch auch mal etwas müde. Nichts, was ich als Musikerin bisher erlebt habe, kann mich auf so ein Riesenereignis vorbereiten.»

Timebelle rechnet sich gute Chancen aus am Wettbewerb. «Wir sind unter den Top 10 in den Fanforen, auch wenn das mit Vorsicht zu geniessen ist. In den Final wollen wir aber auf alle Fälle», sagt Samuel Forster.

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