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WEINFELDEN: Pubertät fordert Vereine

In zwei Wochen findet das zweite Weinfelder Jugendforum statt. Die Gemeinde will mit dem Netzwerktreffen vor allem den Austausch unter den Clubs ankurbeln.
Mario Testa
Am ersten Treffen – damals noch unter dem Titel Jugendforum – nahm ein Dutzend Vereinsvertreter teil. (Bild: Rudolf Steiner (25. Februar 2017))

Am ersten Treffen – damals noch unter dem Titel Jugendforum – nahm ein Dutzend Vereinsvertreter teil. (Bild: Rudolf Steiner (25. Februar 2017))

Mario Testa

mario.testa@thurgauerzeitung.ch

Die Pubertät ändert vieles. Plötzlich wird das andere Geschlecht interessant, auch eine Lehrstelle muss gefunden werden und Partys geniessen Priorität vor Verpflichtungen. «Für viele Vereine aus den Bereichen Sport, Kirche oder Freizeit ist es eine Herausforderung, wenn ihre Schützlinge in diese Phase kommen», sagt Mario Kradolfer, Leiter der Infostelle Jugend Weinfelden. «Einige Jugendliche quittieren ihr Hobby, werden aufmüpfiger oder wechseln ihre Prioritäten.»

Die Gemeinde Weinfelden will den Verantwortungsträgern und Funktionären der Vereine mit dem 2. Jugendforum – neu unter dem Namen Netzwerktreffen Jugend Weinfelden – eine Hilfestellung zu diesem Thema bieten. Sie lädt deshalb alle Interessierten aus den Vereinen am Samstag, 17. Februar ein ins Blaswerk Haag an der Gaswerkstrasse. Um 9.30 Uhr gibt es zum Einstieg ein Referat von Biologe und Pädagoge Christoph Bornhauser. Ihn hat Gemeinderätin Ursi Senn-Bieri für den Anlass verpflichtet. «Christoph Bornhauser referiert sehr lebensnah, hat einen grossen Erfahrungsschatz und bringt neurowissenschaftliche Erkenntnisse in seine Referate ein», sagt sie. «Dieses Wissen ist sehr hilfreich im Umgang mit Teenagern, sei es als Eltern oder als Trainer in einem Verein.» Entsprechend dürfen nebst Vereinsvertretern auch weitere Interessierte auf Anmeldung am Anlass teilnehmen.

Die Herausforderungen sind dieselben

Das Echo nach der Premiere des Jugendforums vergangenes Jahr sei positiv ausgefallen. «Der gegenseitige Austausch und die Möglichkeit der Vernetzung wurde geschätzt und rege genutzt. Auch das Impulsreferat kam gut an.» Gerade den Nutzen des gegenseitigen Austauschs betont auch Mario Kradolfer. «Die Probleme gleichen sich, egal, in welcher Organisation man mit Jugendlichen arbeitet. Da ist es gut, zu erfahren, welche Erfahrungen und Ansätze andere haben.»

Anmeldung zum Netzwerktreffen: mario.kradolfer@weinfelden.ch

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