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WEINFELDEN: Nintendo für Blasmusik

Der Musikverein hat vor viel Publikum sein traditionelles Konzert in der Kirche zum Besten gegeben.
Die über 50 Mitglieder des Musikvereins Weinfelden begeisterten ihr Publikum in der vollbesetzten Kirche. (Bild: Monika Wick)

Die über 50 Mitglieder des Musikvereins Weinfelden begeisterten ihr Publikum in der vollbesetzten Kirche. (Bild: Monika Wick)

«Ohne unseren Dirigenten Bruno Uhr würden Sie uns und wir Sie besser sehen», sagte Erwin Wagner, Präsident des Musikvereins Weinfelden, am Sonntagabend zu den Konzertbesuchern in der voll besetzten katholischen Kirche. «Ihn braucht es aber, um unsere fünfzig Interpretationen eines Stücks auf einen Nenner zu bringen», fügte er lachend hinzu. Diese Aufgabe hat Bruno Uhr auch während des diesjährigen Auftritts des Musikvereins hervorragend gemeistert.

Den Auftakt zum Konzertabend, der traditionell am letzten Sonntag im November stattfindet, bildete das Stück «Montana» von Jan van der Roost. «Das Hauptwerk des heutigen Konzerts ist ‹Mundus Novus› von Otto M. Schwarz», sagte Martin Sax, der gekonnt durch das Programm führte und Wissenswertes zu den Stücken lieferte. Die monumentale Komposition ist ein vertonter Reisebericht in Briefform des Seefahrers und Entdeckers Amerigo Vespucci aus dem Jahre 1502. Modernere Gefilde betrat das Orchester mit einem von Dirk Soetenay arrangierten Stück «Lough Erin Shore» der bekannten irischen Band «The Corrs».

Koji Kondo komponiert unter anderem die Musik für Videospiele von Nintendo. Dass sich diese durchaus auch für ein Orchester eignet, bewies das Arrangement des Vereinsmitglieds und Vize-Dirigenten Ralf Wagner. Er war es auch, der schon vor dem offiziellen Konzertbeginn zusammen mit einem Musikensemble für Unterhaltung sorgte. Nach dem fünften und letzten Stück, «Der Nussknacker» von Pyotr Ilyitch Tchaikovsky, forderte das Publikum mit tosendem Applaus Zugaben, die der Musikverein mit James Last’s «Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung» und «Das Munotglöcklein» erfüllte.

Monika Wick

weinfelden

@thurgauerzeitung.ch

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