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WEINFELDEN: Neue Banden – weniger Verletzte

Während der Schulferien lässt die Gemeinde Sanierungsarbeiten in der Güttingersreuti durchführen. Stark investitiert wird in die Sporthalle. Für 430000 Franken werden Brandschutz und Fluchtwege verbessert.
Mario Testa
Gemeinderat Valentin Hasler und Projektleiter Thomas Gimmi inspizieren mit Betriebsleiter Karl Fink die neue Bande in der Gütti. (Bild: Mario Testa)

Gemeinderat Valentin Hasler und Projektleiter Thomas Gimmi inspizieren mit Betriebsleiter Karl Fink die neue Bande in der Gütti. (Bild: Mario Testa)

Es werde Licht in der Eishalle. In diesen Tagen wird die Beleuchtung ersetzt. Anstelle der bisher 81 Halogenlampen, sorgen künftig 63 LED-Leuchten für gute Sichtverhältnisse auf dem Eis. «Obwohl es weniger Lampen sind, können wir die Halle künftig fast doppelt so hell beleuchten, wie bisher», sagt Gemeinderat Valentin Hasler. «Zudem sparen wir Energie im Wert von etwa fünf- bis siebentausend Franken pro Jahr.» 132000 Franken zahlt die Gemeinde für die neue Beleuchtung. «20000 bekommen wir vom Kanton zurück aufgrund der Energieeinsparung.»
Der grösste Kostenpunkt bei den Sanierungen der Eishalle sind die neuen Banden. «Nun haben wir belastungsreduzierende Banden in der Gütti», sagt Betriebsleiter Karl Fink. «Mit diesen Banden wird das Verletzungsrisiko für Hockeyspieler und auch alle anderen Eishallenbenützer reduziert. Zudem sind sie etwas tiefer, die Sicht aufs Spielfeld wird also besser.» 237000 Franken kosten die finnischen Banden, die von einer Schweizer Firma montiert werden. «Wir hatten Offerten von vier Schweizer Firmen eingeholt und uns für das überzeugendste Angebot entschieden, nicht das günstigste», sagt Thomas Gimmi, Projektleiter der Sanierung beim Bauamt Weinfelden. «Die alten Banden konnten wir dem Inlinehockey-Club Kaltbrunn verkaufen.»

Sofortmassnahmen für die Sicherheit in der Sporthalle

Noch etwas mehr Geld als in die Eishalle, wird derzeit in die Sporthalle Güttingersreuti investiert. Für insgesamt 430000 Franken werden ein zusätzlicher Notausgang mit Fluchttreppe gebaut, die Geländer ersetzt und diverse Feuerschutzmassnahmen im Eingangsbereich, den Gängen und dem Office ergriffen. «Das sind Sofortmassnahmen, die müssen jetzt einfach gemacht werden», sagt Valentin Hasler. «Seit dem Bau vor bald 50 Jahren sind die Sicherheitsvorgaben strenger geworden. Es braucht einen zweiten Fluchtweg, Rauchabzüge und Brandschutztüren.»
Nebst den sichtbaren Installationen müsse auch viel Kleines gemacht werden, welche die Kosten in die Höhe treiben, sagt Thomas Gimmi. «Es ist schwierig, die verbauten 430000 Franken zu sehen, wenn man künftig in die Halle kommt. Aber es sind sehr viele kleine Anpassungen nötig, dass die Halle wieder den Sicherheitsanforderungen entspricht.»
Ein Wermutstropfen bleibt für das Dreierteam, das sich mit der Sanierung auseinandersetzt. Auch eine Erdbebenertüchtigung war im Zuge der Sanierung geplant. «Das Parlament hat die dafür nötigen 170000 Franken jedoch gestrichen», sagt Valentin Hasler. Das müsse er akzeptieren, aber erdbebensicher sei die Halle so nicht. Die Sanierung dauert rund fünf Wochen, für Schüler und Vereine ist die Sporthalle nächste Woche wieder frei.

Noch kein Entscheid über Sanierung oder Neubau

Die Sporthalle Güttingersreuti wurde im Jahr 1971 errichtet. Sie weist diverse sicherheitstechnische Mängel auf und muss erneuert werden. Der Gemeinderat beabsichtigt eine Sanierung anstelle eines Neubaus der Sporthalle, wie Gemeindepräsident Max Vögeli an der Dezembersitzung des Gemeindeparlaments im Rahmen der Budgetdebatte mitteilte. Ein Entscheid sei jedoch noch nicht gefallen, sagt Vögeli auf eine kurz zuvor eingegangene einfache Anfrage des SVP-Gemeindeparlamentariers Daniel Engeli. Klar sei jedoch, dass gewisse Sanierungen im Bereich der Sicherheit und des Brandschutzes unausweichlich seien – unabhängig eines nachfolgenden Entscheids über einen Neubau oder die Sanierung – und im Jahr 2018 umgesetzt werden müssen. Das Flachdach im Bereich der Garderoben wurde bereits letztes Jahr für 100000 Franken saniert, da Wasser eingedrungen war. (mte)

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