WEINFELDEN: Küchenhilfe für den guten Zweck

Mitglieder des Lions-Club Weinfelden-Mittelthurgau engagierten sich in der TKB-Lounge an der Schlaraffia. Mit dem erwirtschafteten Gewinn wollen sie Wünsche von finanziell benachteiligten Familien erfüllen.

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Mitglieder des Lions-Clubs Weinfelden bedienen hinter der Theke an der Schlaraffia. (Bild: PD)

Mitglieder des Lions-Clubs Weinfelden bedienen hinter der Theke an der Schlaraffia. (Bild: PD)

Unternehmer-Persönlichkeiten und Mitglieder des Lions-Clubs Weinfelden-Mittelthurgau schufteten hinter der Bar der TKB-Lounge an der Schlaraffia Anfang März in eher ungewohnten Rollen. Als Barkeeper, Gästebewirter oder Aufräumer sorgten sie für das leibliche Wohl der Gäste. Bereits zum dritten Mal sammelten sie so Geld, um finanziell benachteiligte Familien zu unterstützen. Insbesondere alleinerziehende Mütter, in der Region Mittelthurgau, denen Einnahmen für die Förderung ihrer Kinder fehlen sollen vom erwirtschafteten Gewinn profitieren. Konkret geht es um Familien, denen das Geld für spezielle Auslagen ihrer Kinder fehlt. Betroffen sind in der Regel alleinerziehende Mütter.

Unterstützung für Reitstunden

Mit sogenannten «Wunschzetteln» konnten so in den letzten Jahren bereits Wünsche für Fussballschuhe, Reitstunden, Musikinstrumente, Weihnachtsgeschenke oder vieles mehr erfüllt werden. In den meisten Fällen kommen die Gesuche über eine Sozialstelle rein. So gesehen halfen die Besucher der TKB-Lounge mit dem Kauf eines Getränks oder eines Hot Panini ebenfalls mit Gutes zu tun, denn der erwartete vierstellige Gewinn fliesst vollumfänglich in die Activity-Kasse und steht dort dann für sinnvolle und sonst unerfüllbare Wünsche zur Verfügung.

Zum guten Gelingen haben Tamara Tobler als Projektleiterin sowie Jan Knus und seine Partnerin, Quirina George, beigetragen. Letztere sorgten mit ihrer Erfahrung als Betreiber der Bar Station31 in Märstetten für eine professionelle Umsetzung. Ins-gesamt leisteten die Lions-Mitglieder in rund 47 Schichten über 250 Arbeitsstunden, damit die Wünsche der Kinder auch umgesetzt werden können. Das Projekt hat aber allen Beteiligten Spass gemacht. (red)