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WEINFELDEN: Knacknuss Stadtbahnhof

Alexandra Beck und Samuel Curau haben im Weinfelder Gemeindeparlament eine Interpellation eingereicht. Sie wollen ein Kompetenzzentrum für Stadtplanung und eine Kommission für die Planung rund um den Bahnhof.
Esther Simon
Der Weinfelder Bahnhof und seine Umgebung sorgen immer wieder für Gesprächsstoff. (Bild: Reto Martin)

Der Weinfelder Bahnhof und seine Umgebung sorgen immer wieder für Gesprächsstoff. (Bild: Reto Martin)

WEINFELDEN. Die Interpellation beginnt mit einem Lob. Es sei unverkennbar, dass die Politische Gemeinde die Situation am Weinfelder Bahnhof verbessern wolle, und das auf verschiedenen Ebenen. Das schreiben Alexandra Beck (CVP) und Samuel Curau (Jung und aktiv) in ihrem parlamentarischen Vorstoss, den sie zusammen mit neun Mitunterzeichnern am Donnerstag eingereicht haben.

Allerdings, so Beck und Curau, bestünden noch immer zahlreiche offene Fragen hinsichtlich der Gestaltung und Nutzung des Bahnhofs und seiner Umgebung. Wichtig ist ihrer Meinung nach, dass die Planung rund um den Bahnhof koordiniert angegangen werde.

«Sinnvolle Möglichkeit»

Aus ihrer Sicht wäre eine Kommission unter Einbezug aller Betroffenen die sinnvollste Möglichkeit, um eine zukunftsorientierte, gezielte und Ressourcen schonende Planung für den Bahnhof und seine Umgebung zu starten. Vom Gemeinderat wollen sie nun wissen, ob er das auch so sieht.

Für die Interpellanten sind ein Veloparking, die Verbesserung der Verbindung zum Zentrum, die Sicherheit im Bahnhofbereich und die Neuorganisation des Busbahnhofs – um nur einige aufzuzählen – die zentralsten Elemente. «Wir haben für die Zusammensetzung der Kommission bewusst keinen Vorschlag gemacht», sagt Alexandra Beck. «Wichtig wäre, dass alle Betroffenen mit einbezogen würden.»

Ein Kompetenzzentrum

Die Interpellanten machen sich in ihrem parlamentarischen Vorstoss auch Gedanken zur mittel- und langfristigen Entwicklung von Weinfelden. Diesbezüglich wollen sie vom Gemeinderat wissen, was er über ein «Kompetenzzentrum für Stadtplanung» denkt.

Ein paar Fragen

Konkret wollen die Interpellanten vom Gemeinderat auch wissen, wie er die mittel- und langfristige Planung rund um den Bahnhof angehen will und wie er die Optimierung der bahnseitigen Infrastruktur einerseits und die mittel- und langfristige Planung des Bahnhofgebietes andererseits in zeitlicher Hinsicht gestalten will.

Die Gestaltung des Bahnhofplatzes war auch Thema am Infoabend des Netzwerkes Altstadt. Paul Dominik Hasler hatte die Weinfelder aufgefordert, den Bahnhofplatz zu einem Eingang ins Dorf zu machen. Der Gemeinderat hat nun sechs Monate Zeit, die Interpellation zu beantworten, wie Gemeindeschreiber Reto Marty erklärt.

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