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WEINFELDEN: In sechs Punkten zum Glück

Gemeindepräsident Max Vögeli hat an seiner Neujahrs-Ansprache die Gäste im Rathaussaal mit viel Witz unterhalten. Für schöne Klänge sorgten vier junge Bläser der Musikschule Weinfelden.
Mario Testa
Das Brass-Quartett der Musikschule Weinfelden spielt am Neujahrsapéro der Gemeinde Weinfelden vor vielen Gästen im Rathaussaal. (Bild: Mario Testa)

Das Brass-Quartett der Musikschule Weinfelden spielt am Neujahrsapéro der Gemeinde Weinfelden vor vielen Gästen im Rathaussaal. (Bild: Mario Testa)

Mario Testa

mario.testa

@thurgauerzeitung.ch

Die Ruhe vor dem Sturm nutzte Gemeindepräsident Max Vögeli gestern für eine erheiternde Neujahrs-Ansprache. Er nahm Donald Trump genau so auf die Schippe, wie sich selbst oder auch die Bundesparlamentarier. «In Bälde wird der Papst beim Parlament im Bundeshaus einen Besuch abstatten. Sie fragen sich wieso? Der Papst ist immer dort, wo das Elend am grössten ist», sagt Vögeli und erntet viele Lacher von den über 100 Weinfelderinnen und Weinfeldern, die kurz vor Mittag zum Neujahrsapéro in den Rathaussaal gekommen sind. Und nach einer Gratulation an die vergangenes Jahr erneut sehr erfolgreichen Winzer vom Ottenberg fügt er an: «Beim Wein ist es wie in der Politik. Man merkt erst im Nachhinein, welche Flasche man gewählt hat.»

Vier junge Musiker der Musikschule Weinfelden unterhielten die Gäste mit ihrem gekonnten Spiel. Eindrücklich eröffneten Anja Thalmann (Euphonium), Sherin Al-Sadi (Es-Horn), Samuel Knellwolf und Jan Kressebuch (beide Kornett) den musikalischen Reigen mit der Ouvertüre aus Georg Friedrich Händels Wassermusik, gefolgt von fünf weiteren kurzweiligen Stücken.

Rezept zum Glücklichsein in sechs Punkten

Max Vögeli gab auch ein Rezept in sechs Punkten zum Besten, das den Menschen laut Forschern Glück bringen soll. «Punkt eins: Pflegen Sie Beziehungen, Punkt zwei: Tun Sie ihrem Körper Gutes, Punkt drei: Üben Sie sich in Dankbarkeit», zitiert der Gemeindepräsident aus der Studie der Forscher. «Punkt vier: Setzen Sie sich Ziele, Punkt fünf: Suchen Sie sich eine Herausforderung und Punkt sechs: Üben Sie sich in Gelassenheit.»

Nach zwei tierischen Anekdoten über Zigarettenstummel sammelnde Krähen in Holland und rasende Papageien aus der Pfalz kommt Max Vögeli mit Blick auf seine Gemeinde und seine Person zum Schluss: «Ob gewisse Vögel auch in unser Stadtbild passen, überlasse ich seit 16 Jahren dem Stimmvolk.» Zum Abschluss des Morgens gab es für die Gäste ein Glas Wein und die Gelegenheit zum lockeren Austausch.

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