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WEINFELDEN: In neuem Licht

Seit bald einem Jahr gibt es die Anlaufstelle für Altersfragen. Rund 70 Informationsgespräche hat Leiterin Bernadette Götsch In dieser Zeit geführt. Anfang Jahr ist die Stelle an einen neuen Standort umgezogen.
Mario Testa
Stellenleiterin Bernadette Götsch freut sich über ihren neuen, hellen Arbeitsplatz – den Empfang der Anlaufstelle für Altersfragen. (Bild: Mario Testa)

Stellenleiterin Bernadette Götsch freut sich über ihren neuen, hellen Arbeitsplatz – den Empfang der Anlaufstelle für Altersfragen. (Bild: Mario Testa)

Mario Testa

mario.testa

@thurgauerzeitung.ch

Bernadette Götsch hat alle Informationen zu Altersfragen gebündelt an einem Ort. Seit dem 16. Februar vergangenen Jahres leitet die Mitarbeiterin der Pro Senectute Thurgau in einem Teilpensum die Anlaufstelle für Altersfragen, welche die Gemeinde Weinfelden ins Leben gerufen hat. Götsch ist zufrieden mit dem bisherigen Interesse an der Anlaufstelle: «Obwohl das Angebot noch relativ neu ist, läuft es gut. Ich habe in diesem ersten knappen Jahr etwa 70 Informationsgespräche geführt.»

Nur ein Bruchteil der Personen, die sich bei Götsch über Altersfragen wie Wohnen, Alltagsbewältigung oder Entlastungsmöglichkeiten informieren, kommt jedoch spontan bei ihr im Büro an der Rathausstrasse vorbei. «Die meisten rufen vorher an und möchten einen Termin vereinbaren oder es bleibt bei den Informationen, die ich ihnen am Telefon geben kann.» Die Leute schätzten das kostenlose Angebot sehr, dass ihnen die Gemeinde zur Verfügung stellt. «Ich muss nur manchmal erwähnen, dass ich informieren und vermitteln kann, aber nicht berate.» Sie möge die Gespräche sehr, die meist nur etwa eine Viertelstunde, manchmal aber auch über eine Stunde dauern.

Zugang per Lift statt über die Treppe

Der Zugang zur Anlaufstelle hat sich über den Jahreswechsel vereinfacht. War die Stelle im vergangenen Jahr noch an der Rathausstrasse 37 im ersten Stock nur über eine Treppe zu erreichen, befindet sie sich nun drei Häuser weiter die Strasse hinauf in der Nummer 17. Im Gebäude sind auch diverse Arztpraxen sowie die Büros der Pro Senectute Thurgau untergebracht. Zwar befindet sich die Anlaufstelle nun im vierten Stock, aber es gibt dafür einen Lift. «Ich mag das neue Büro hier sehr, es ist hell und offen gestaltet», sagt Götsch.

Zufrieden mit dem neuen Standort ist auch die verantwortliche Weinfelder Gemeinderätin Ursi Senn-Bieri. «Vom bisherigen Standort waren wir nicht so begeistert. Wir begrüssen den Umzug und die damit verbundene bessere Zugängigkeit per Lift», sagt sie. «Noch lieber wäre uns natürlich eine Anlaufstelle im Parterre, aber wir haben den Vertrag mit der Pro Senectute und sie entscheidet über den Standort.»

Die Gemeinde Weinfelden hat mit der Pro Senectute eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen. 20 Prozent ihrer Zeit arbeitet Götsch indirekt für die Gemeinde. Mit den rund 70 Gesprächen im ersten Jahr der Anlaufstelle ist Senn-Bieri nicht gleich zufrieden wie die Stellenleiterin. «Die Anlaufstelle dürfte mehr genutzt werden.» Die Gründe für die Zurückhaltung kenne sie nicht. Vielleicht liege es an der Kultur der älteren Generation, nicht einfach irgendwo hin zu gehen und sich gebündelte Informationen zu besorgen. «Seitens der Institutionen wie der Spitex oder dem Seniorenrat wurde die Stelle sehr begrüsst», sagt Senn-Bieri. Es sei daher wichtig, dass sich Stellenleiterin Bernadette Götsch weiterhin bei den Institutionen zeige oder auch niederschwellig an den Wochenmärkten oder Mittagstischen aufs Angebot aufmerksam mache. So wie sie es im ersten Jahr schon häufig gemacht habe.

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