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WEINFELDEN: Hochseilakt für den Zirkus

Der Circus Royal ist am Freitagabend in seine «Emotionen»-Tournee gestartet. Bei der gelungenen Premiere blieb das Zelt jedoch halb leer.
Mario Testa
Seiltänzer José Munoz mit einem gewagten Sprung über die Fahne. Sein Bruder Daniel schaut zu. (Bild: Mario Testa)

Seiltänzer José Munoz mit einem gewagten Sprung über die Fahne. Sein Bruder Daniel schaut zu. (Bild: Mario Testa)

Mario Testa

mario.testa@thurgauerzeitung.ch

Nur einer hat richtig viel zu tun kurz vor der Premiere am Freitagabend. Während die Programm- und Popcornverkäufer im grossen Vorzelt kaum Kundschaft bedienen dürfen, wieselt Beat Breu im gut besetzten Bistro von Tisch zu Tisch. Dieses Jahr ist er mit seiner Frau Heidi mit auf der Tournee des Circus Royal, sie betreiben den schmucken Bistrowagen und haben viel Kundschaft an diesem Abend.

Das Zirkuszelt selbst ist kurz danach, als in der Manege die neue Saison eingesungen wird, nicht einmal halb voll. Dabei bietet der Zirkus einige interessante Programmpunkte – wenn auch die ganz grossen Highlights und Attraktionen fehlen.

Gelungene Tiernummern ohne Exotik

Für Nervenkitzel bei den Zuschauern sorgen Rachel Bauer mit ihrer Luftnummer im Käfig, die Gebrüder Munoz mit ihrer Doppeldrahtseil-Darbietung und Armando Liazeed mit gewagter Handstand-Akrobatik. Mit simplen Gags und feiner Mimik sorgt Clown Alan Rossi für viele Lacher im Publikum – er zieht mit seinen vielen Auftritten den roten Faden durchs Programm. Die eigentlichen Stars des Programms sind jedoch die Tiere. Mit zwei Nummern ihrer gut abgerichteten zehn Tibet-Terriern, neun Zwergziegen und den Bernhardinern treffen Josefine und Daniel Igens den Geschmack nicht zuletzt der jüngsten Zuschauer.

Bei der Premiere klappen die meisten Nummern schon sehr gut, nur die zwölfköpfige marokkanische Truppe «Bilal El Moqadem» scheitert bei einigen Versuchen, menschliche Pyramiden zu bauen. Auch die Kamele wollen nicht ganz so, wie ihr Trainer Robert Stipka es gerne hätte. «Royal ist wie Zirkus von früher, wo alle alles machten. Ich finde es schön, wenn man dem Jongleur in der Pause Popcorn abkaufen kann», sagt eine Besucherin. «Nur schade hat’s zur Premiere so wenige Besucher.»

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