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WEINFELDEN: Gründlich betoniert

In einem halben Jahr lernen die ersten Schüler im neuen Elisabetha-Hess-Schulhaus Rechnen, Schreiben und Lesen. Der Bau ist noch nicht fertig – die Vorfreude auf die neuen Klassenzimmer aber gross.
Sabrina Bächi
Bauleiter Werner Schlatter, Schulleiterin Eva Noger und Schulpräsident Thomas Wieland im neuen Schulhaus Elisabetha Hess. (Bild: Andrea Stalder)

Bauleiter Werner Schlatter, Schulleiterin Eva Noger und Schulpräsident Thomas Wieland im neuen Schulhaus Elisabetha Hess. (Bild: Andrea Stalder)

Sabrina Bächi

sabrina.baechi

@thurgauerzeitung.ch

Erst eine Glühbirne brennt. Der Boden ist noch nicht verlegt, an den Wänden herrscht ein Durcheinander an halb fertigen Holzschränken. Stromkabel ziehen sich wie orange und graue Schlangen über den Boden. Werkzeug, Staub, Baulärm. Das Schulhaus Elisabetha Hess ist noch nicht fertig, aber es nimmt Gestalt an. In einem halben Jahr springen die ersten Kinder durch die Gänge. «Derzeit wird der Innenausbau gemacht, vor allem Schreinerarbeiten», sagt Bauleiter Werner Schlatter. Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan. Vom 4. bis 6. Juli wird die Übergabe stattfinden, dann kann es mit den Zügelarbeiten losgehen. «Wir freuen uns sehr, die neuen und grossen Räume beziehen zu können», sagt Eva Noger, Schulleiterin des Elisabetha-Hess-Schulhauses. Mit den Schülern gebe es eine symbolische «Züglete» kurz vor den Sommerferien. «Wir haben schon Respekt vor den Zügelarbeiten, aber die Freude überwiegt ganz klar», sagt sie.

Spielplatz zum selbstbauen

Bevor jedoch die neuen Räume bezogen werden, soll in der ersten Juniwoche der neue Spielplatz gebaut werden. Dieser wurde nach den Wünschen der Kinder geplant. «Die Kinder wollen Sachen zum Durchkriechen oder Pflanzen, hinter denen sie sich verstecken können», sagt Noger. Das soll mit der neuen grünen Oase vor dem Schulgebäude umgesetzt werden. Die Schüler dürfen in der ersten Juniwoche tatkräftig Hand anlegen und beim Bau ihres neuen Spielplatzes mithelfen. «Wir hoffen natürlich, dass viele Weinfelder und Eltern uns in dieser Woche beim Spielplatzbau unterstützen.»

Versicherungstechnischer Totalschaden

Auch Primarschulgemeindepräsident Thomas Wieland freut sich auf den Startschuss. Das Desaster mit dem Rückbau ist verdaut, sagt er. «Wir sind ein Jahr in Verzug, aber damit können wir leben», sagt er. Es sei wichtiger, dass eine schnelle Lösung ohne Anwälte gefunden wurde. «Und das wir innerhalb des Baukredits sind.» Den Steuerzahler kostet die Neuauflage des Baus nichts. Denn: «Versicherungstechnisch war der erste Bau ein Totalschaden. Die Versicherung hat alles bezahlt», sagt Wieland. Es sei ein brutaler, aber der richtige Entscheid gewesen, ist sich Wieland sicher. Manches wurde im zweiten Anlauf nun anders gebaut. «Wir haben 50 Zentimeter anstatt der früheren 30 Zentimeter dicken Beton-Bodenplatten», sagt Wieland. Schlatter ergänzt: «Das ist jetzt das sicherste Gebäude in Weinfelden.»

Das einzige, was noch nicht passt, ist der immer noch fehlende Fussgängerstreifen an der Bachtobelstrasse. «Wir müssen jetzt den Entscheid des Verwaltungsgerichts abwarten», sagt Wieland. Auch Schulleiterin Noger findet den Streifen wichtig. «Die Eltern brauchen die Gewissheit, dass der Schulweg ihrer Kinder sicher ist und diese zu Fuss zur Schule gehen können.»

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