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WEINFELDEN: Grosses Interesse an der kleinen Galerie

Analisa Meyer hat im Frühling an der Frauenfelderstrasse ihre ARTkade eröffnet. Der Ausstellungsraum ist bereits ausgebucht bis Ende 2018.
Analisa Meyer in ihrer kleinen Galerie ARTkade. (Bild: Mario Testa)

Analisa Meyer in ihrer kleinen Galerie ARTkade. (Bild: Mario Testa)

Klein, aber fein ist sie, die Galerie von Analisa Meyer. In einem schmalen, lang gezogenen Raum mit den grossen Schaufenstern an der Frauenfelderstrasse 34 stellt sie derzeit Bilder der Altnauerin Claudia Behrent, Patchwork der Müllheimerin Eveline Stäheli und Haustierfotografien der Illighauserin Jasmin Stäheli aus. Der Bedarf an Ausstellungsflächen für regionale Kunstschaffende sei gross, sagt die seit diesem Frühling pensionierte Kunsttherapeutin. «Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie schwierig es als Kunstschaffende ist, eine Plattform zu finden, die bezahlbar ist», sagt Analisa Meyer, die sich ihren Lebensunterhalt zuletzt als Taxifahrerin verdient hatte. «Da ich nach der Pensionierung ohnehin wieder etwas in Richtung Kunst machen wollte und sich die Möglichkeit ergab, dieses Lokal zu mieten, hab ich’s gewagt. Andere gehen häufiger in die Ferien, mein Hobby im Unruhestand ist jetzt diese Galerie», sagt die 63-jährige Kreuzlingerin.

Der Name der Galerie nimmt Bezug aufs Gebäude, in dem sie sich befindet. Vor den Schaufenstern des Ausstellungsraums an der Frauenfelderstrasse befindet sich eine Arkade (Säulengang), und dazu nahm Meyer noch das englische Wort für Kunst, so kam sie auf ARTkade. Und das Angebot stösst schon seit der Eröffnung auf reges Interesse. «Ich bin bereits bis Ende 2018 ausgebucht. So eine grosse Nachfrage hätte ich niemals erwartet.»

«Hobby-Kunstschaffende sind nicht so abgehoben»

Meyer vermietet die Ausstellungsflächen jeweils quartalsweise an die Kunstschaffenden, mit denen sie einen entspannten Umgang pflegt. «Ich mag Leute, die Kunst als Hobby betreiben. Sie sind nicht so abgehoben wie gewisse Künstler», sagt sie. Immer Mittwoch nachmittags ist Analisa Meyer in der ARTkade anzutreffen. Dann strickt sie Hüte, Krawatten oder Blätze. Ihr Knitting Shop ist die zweite Nutzung der Galerie. Interessierte Lismerinnen dürfen sich dann jeweils gerne zu ihr gesellen.

Mario Testa

mario.testa@thurgauerzeitung.ch

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