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WEINFELDEN: Geniessen und probieren

Nach vier Tagen schloss gestern Abend die 18. Auflage der Schlaraffia ihre Tore. Die Organisatoren ziehen eine positive Bilanz über den Geniessermarkt im Dorfzentrum, der über 12 000 Besucher anlockte
Werner Lenzin
Besucher der Schlaraffia probieren, schmecken und riechen an den zahlreichen Produkten, die präsentiert werden. (Bild: Reto Martin)

Besucher der Schlaraffia probieren, schmecken und riechen an den zahlreichen Produkten, die präsentiert werden. (Bild: Reto Martin)

Werner Lenzin

weinfelden@thurgauerzeitung.ch

Während vier Tagen bot die Schlaraffia mit ihren zahlreichen Spezialitäten und Feinkost-Angeboten die Plattform für kulinarische Höhepunkte. Peter Joss, seit 2015 Verwaltungsratspräsident, legt grossen Wert auf den Gourmetteil und betont, dass ein neuer Weinhändler nur dann dabei sein kann, wenn ein anderer auf die Teilnahme verzichtet. Er persönlich schätzt die vielen friedlichen Leute und das Treffen mit Bekannten und Freunden. «Die Verweildauer ist hier gegenüber anderen Messen viel länger», sagt Joss, der die neuen Food- und Getränke-Innovationen als kurzfristigen Versuch bezeichnet, der bei den Besuchern gut ankommt und zeigt: «Wir möchten die Jungen nicht vergessen». Für Joss ist klar, dass die Ausstellung auf ihren knapp 2000 Quadratmetern nicht mehr grösser werden kann, dies trotz interessierten Weinhändlern auf der Warteliste. Seit 16 Jahren dabei ist Messleiter Gregor Wegmüller: «Wir wollen auch in Zukunft die Qualität halten, Menschen ansprechen, die unsere spannenden und schönen Produkte schätzen und uns als Geniessertreff positionieren».

Lob von Seiten der Ausstellenden

«Ich schätze das Angebot an der Schlaraffia und freue mich am grossen Interesse für unser Produkt», sagt Jenny Strohmeier. Sie ist das erste Mal dabei und präsentiert die «fishgroup» aus Romanshorn mit ihrem vielfältigen Angebot hinsichtlich Event, Catering und Wein. Ebenfalls zum ersten Mal dabei an der Schlaraffia ist Käser Fredy Chabloz aus Château-d’Oex mit seinem selbst hergestellten Alpkäse «L‘Etivaz». Dieser wird auf dem offenen Feuer im Kupferkessel auf der Alp zwischen 1300 und 2500 Metern über Meer produziert. «Das gibt unserem Käse, den wir auf allen bedeutenden Messen des Landes und auch in Paris präsentieren und in 17 Länder liefern den fruchtigen Geschmack», sagt der Waadtländer. «Ich bin positiv beeindruckt, wie hier nicht nur probiert, sondern auch fleissig gekauft wird», freut sich Neuaussteller Marcel Cattin mit seinen Fleischprodukten von «Steini’s Arche» aus Birmenstorf. Zum 17. Mal dabei dagegen ist Willi Vögtlin vom Weinhaus im bernischen Kirchberg. Er ist voll des Lobes und schätzt als Teilnehmer an der Berner und Basler Weinmesse und an der Expovina seine grosse Stammkundschaft in der Region und die Freundlichkeit der Thurgauer. «An der Berner Weinmesse verzeichnet man während zehn Tagen gleich viele Besucher wie hier in vier Tagen», sagt Vögtlin.

Durchwegs zufrieden zeigten sich auch die 12 000 Besucherinnen und Besucher über das Angebot der Aussteller, welches auf reges Interesse stiess. Ines Germann aus Amriswil hat über ihre Tochter von der Ausstellung erfahren und ist erstmals hier: «Mich interessiert insbesondere das Probieren von selbst gemachten Produkten und Essen ist für mich einfach etwas Schönes.» Kurt Burkhart aus Weinfelden ist jedes Jahr dabei und interessiert sich dieses Jahr insbesondere für den alkoholfreien «Sweet und Gold-Sirup» von Gabi Staub aus Niederwil.

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