Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WEINFELDEN: Gemütlicher Volkssport

Am Sonntag hat im Cinema Liberty der fünfte Volksfilmtag stattgefunden. Etwa 300 Besucher sahen sich die schwitzenden Sportler auf der Leinwand an. Höhepunkte waren die Interviews mit regionalen Sportlern.
Sabrina Bächi
Die Festbänke im Kino bieten genügend Platz, um etwas zu essen und sich über die Filme zu unterhalten. (Bild: Andrea Stalder)

Die Festbänke im Kino bieten genügend Platz, um etwas zu essen und sich über die Filme zu unterhalten. (Bild: Andrea Stalder)

Sabrina Bächi

sabrina.baechi

@thurgauerzeitung.ch

Ungewöhnlich: Draussen vor der Tür ein Sportwagen, drinnen Festbänke. Doch gestern hat das die Besucher des Cinema Liberty nicht verwundert. Genau deshalb sind sie ins Kino gegangen. Denn am Sonntag fand die fünfte Ausgabe des Volksfilmtages statt. Diesmal zum Thema Sport – deshalb der sportliche Wagen vor der Tür. Drinnen geht es jedoch gemütlicher zu und her. Geschwitzt wird schliesslich nur auf der Leinwand. Insgesamt 300 Personen haben den Tag im Kino verbracht. «Das ist die Hälfte weniger, als wir erwartet hätten», sagt Alexandra Beck, Präsidentin des Volksfilmtages. «Vielleicht war das Wetter zu gut.» Trotzdem zieht sie eine positive Bilanz. Das Programm war abwechslungsreich und bot für jeden Geschmack etwas.

«Ich sehe mir die Doku-Filmreihe an, das interessiert mich», sagt Gemeindepräsident Max Vögeli. «Wenn in Weinfelden solche Anlässe organisiert werden, dann gehe ich auch hin», sagt er. Auch Ständerat Roland Eberle ist mit seiner Frau dabei. «Nicht als Politiker, sondern als Weinfelder», sei er den Kinotag am Geniessen. Denn an so einem Anlass treffe man immer Leute aus dem Dorf und habe die Zeit für einen Schwatz. Eberle hat sich den Film Cool Runnings angesehen. Wie die anderen Besucher kam er deshalb vor Filmbeginn in den Genuss eines kurzen Interviews mit Markus Nüssli, dem Olympia-Bobfahrer aus Berg.

Bobfahrer Markus Nüssli gibt Auskunft

Initiator Daniel Felix befragte Nüssli über das Leben als Bobfahrer. «Ich habe Leichtathletik gemacht, vor allem Speer- und Kugelwerfen waren meine Lieblingsdisziplinen», sagt Nüssli. An einem Wettkampf ist er angefragt worden, ob er denn nicht im Bobteam mitmachen will. «Der Bobsport hat mich schon immer interessiert, ich habe die Rennen am Fernsehen oft mitverfolgt», sagt Nüssli. So kam es, dass er während zehn Jahren auf der zweiten Position dem Bob beim Start viel Schwung mitgab. «Die Nummer zwei im Vierer-Bob steigt als Letzter an, schiebt entsprechend am längsten an.» Auf die Frage, wie es denn so sei in einem Bob, versucht es Nüssli zu erklären: «Da man den Kopf unten hat, sieht man nichts. Natürlich ist es sehr schnell und die Kräfte, die auf einem wirken sind sehr hoch.»

Über den ganzen Tag verteilt, gab es mehrere Interviews mit Sportlern, die vor den Filmen aus ihrem Leben und von ihrer Sportart berichten. «Die Interviews waren nebst Wettbewerb und Film, die Höhepunkte. Sie sind wirklich gut angekommen. Mich selbst haben die Aussagen auch unglaublich fasziniert», sagt Präsidentin Alexandra Beck.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.