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WEINFELDEN: Gemeinsam für die Flaniermeile

Zur Zentrumsbelebung lanciert die Gemeinde mit Detaillisten, Gastronomen und Gewerbetriebenden den Wyfelder Fritig. «Er ist viel mehr als einfach nur ein Abendverkauf», sagt Projektleiter David Keller.
Mario Testa
Zusammenspiel für den Wyfelder Fritig. Gemeindepräsident Max Vögeli und Projektleiter David Keller (beide vorne) mit dem Gastronomen Reto Lüchinger, dem Gewerbevertreter René Ramseier und den Detaillisten Philipp Portmann, Sandra Baumgartner und Roger Simmen. (Bild: Mario Testa)

Zusammenspiel für den Wyfelder Fritig. Gemeindepräsident Max Vögeli und Projektleiter David Keller (beide vorne) mit dem Gastronomen Reto Lüchinger, dem Gewerbevertreter René Ramseier und den Detaillisten Philipp Portmann, Sandra Baumgartner und Roger Simmen. (Bild: Mario Testa)

Mario Testa

mario.testa@thurgauerzeitung.ch

Neu ist die Idee nicht, aber sie ist viel versprechend. Mit dem «Wyfelder Fritig» soll das Zentrum von Weinfelden jeweils am ersten Freitagabend jeden Monats belebt werden. «First Friday» heisst das Konzept in der Pioniergemeinde Biel, wo bereits seit zwei Jahren gute Erfahrungen damit gemacht werden. Nun soll es in ähnlicher Form auch in Weinfelden angewendet werden. «Beim Wyfelder Fritig geht es darum, von Weinfeldern etwas für Weinfelder zu machen. Das Ziel ist es, mit speziellen Aktionen viele Leute ins Zentrum zu bringen», sagt Projektleiter David Keller.

Mit Aktionen meint er nicht etwa im Preis reduzierte Artikel, sondern Musik, Geselligkeit, Aussergewöhnliches. «Es beginnt jeweils um 18 Uhr und dauert bis 21 Uhr. In dieser Zeit ist Verkauf zwar möglich, aber das Gesellige steht im Vordergrund. Der Wyfelder Fritig ist viel mehr als einfach nur ein Abendverkauf.» Ein Bummel mit Kultur und Kommerz solle der Anlass werden. Vorstellbar sei fast alles: «Ich denke da an ein Geschäft, das ein Glücksrad aufstellt, ein anderes, das Musiker zu sich in den Verkaufsladen holt und vielleicht brätelt ein Coiffeur an diesem Abend auch Würste.» Der Einbezug Weinfelder Vereine sei möglich und wünschenswert. «Sei es die Musikschule, lokale Künstler oder vielleicht die Handballerinnen, die dann in einer Boutique eine Modeschau machen.» Das erste Mal wird der Wyfelder Fritig am 4. Mai durchgeführt. «Es ist noch kein konkretes Programm auf dem Tisch, aber es gibt viele gute Ideen.»

Endlich alle Gruppen an einem Tisch

Speziell am Wyfelder Fritig ist, dass sich nicht nur die Detaillisten, sondern auch die Weinfelder Gastronomie und das Gewerbe daran beteiligen. «Die grösste Herausforderung für mich war, überhaupt einmal alle drei Gruppen an einen Tisch zu bringen und dass sie miteinander sprechen», sagt David Keller. Der Projektleiter für die Umsetzung der Nutzungsstrategie Ortskern übernimmt die Koordination und Kommunikation für die Anlässe. «Wir hatten seither bereits drei Treffen mit guten Gesprächen. Nun spannen alle zusammen.»

An der Vorstellung des Anlasses am Dienstagnachmittag in der Boutique Selection 1847 nahmen dann auch Vertreter aller drei Gruppen teil. «Ich bin gern dabei. Wir Detaillisten müssen mit den Gastronomen und dem Gewerbe etwas anbieten, dass Weinfelden attraktiv bleibt», sagt Gastgeber Roger Simmen. «Wir sind einfach sehr nahe an Kon-stanz und das merken wir.»

René Ramseier, Vizepräsident des Gewerbeverbands und Geschäftsleiter der Ellenbroek Hugentobler AG, sagt: «Ich bin froh, dass auch das Gewerbe eingeladen wurde, am Wyfelder Fritig mitzuwirken. Wir sehen bereits viele Möglichkeiten, uns da einzubringen.» Auch Reto Lüchinger als Vertreter der Weinfelder Gastronomie begrüsst das angedachte Konzept. «Unsere Gemeinde kann nur ‹fürschi cho›, wenn alle am gleichen Strick ziehen. Und die Gastronomie ist wichtig für Weinfelden», sagt der Eisenbahn-Wirt. Sandra Baumgartner als Vertreterin der Detaillisten von der Frauenfelderstrasse freut sich, dass alle Gebiete im Zentrum eingebunden werden. «Ich habe bei den Läden in der Frauenfelderstrasse für das Projekt geweibelt. Wir finden es super, dass die Gemeinde es so unterstützt.» Mit dem Wyfelder Fritig biete sich Weinfelden eine gute Chance zu zeigen, wie schön es doch sei und was es alles biete.

Drei wichtige Punkte vereint in einem Projekt

Gemeindepräsident Max Vögeli begrüsst das Engagement für ein lebendiges Zentrum sehr. «Der Wyfelder Fritig vereint drei wichtige Punkte: Er belebt das Zentrum, er macht das Einkaufen zum Erlebnis und er fördert das Miteinander», sagt er an der Medienorientierung. Grundlage für das Projekt sei die Nutzungsstrategie Ortskern. «Darin sind 13 Massnahmen festgehalten, der Wyfelder Fritig ist nun ein weitere Schauplatz.»

www.wyfelderfritig.ch

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