WEINFELDEN: Für den ganzen Bezirk

Aus bisher drei Zivilschutzregionen im Bezirk Weinfelden wird Anfang kommenden Jahres eine grosse. Mit den Vorbereitungen für den Zusammenschluss ist die Arbeitsgruppe um Präsident Hans Eschenmoser auf Kurs.

Mario Testa
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Die Arbeitsgruppe Zivilschutzregion Bezirk Weinfelden: Präsident Hans Eschenmoser (Weinfelden), Helen Jordi (Bischofszell), Peter Schrepfer (Aach-Thur-Land), der designierte Kommandant Silvan Frischknecht (Weinfelden), Heidi Grau-Lanz (Zihlschlacht-Sitterdorf), Claudia Zürcher (Zivilschutzstelle Weinfelden), Berater Markus Bürgi (Amt für Bevölkerungsschutz und Armee) und Marcel Wermuth (Birwinken). (Bild: Mario Testa)

Die Arbeitsgruppe Zivilschutzregion Bezirk Weinfelden: Präsident Hans Eschenmoser (Weinfelden), Helen Jordi (Bischofszell), Peter Schrepfer (Aach-Thur-Land), der designierte Kommandant Silvan Frischknecht (Weinfelden), Heidi Grau-Lanz (Zihlschlacht-Sitterdorf), Claudia Zürcher (Zivilschutzstelle Weinfelden), Berater Markus Bürgi (Amt für Bevölkerungsschutz und Armee) und Marcel Wermuth (Birwinken). (Bild: Mario Testa)

Mario Testa

mario.testa@thurgauerzeitung.ch

Statt drei kleinen gibt es in Zukunft noch eine grosse Zivilschutzregion im Bezirk Weinfelden. Der Auftrag zu dieser Reorganisation kam von der Thurgauer Regierung im Jahr 2014. Daraufhin haben sich die drei Präsidenten der bisherigen Regionen Weinfelden, Aach-Thur-Land und Bischofszell besprochen und erste Vorbereitungen getroffen. Vertreter der 18 Gemeinden im Bezirk beschlossen im Herbst 2015, dass die neue Region auf Basis eines Zusammenarbeitsvertrags geregelt sein soll, nicht als Verein. Zudem bestimmten sie die Mitglieder der Arbeitsgruppe, welche die Zusammenarbeitsvereinbarung und das Organisationsreglement vorbereiten soll.

Präsident der Arbeitsgruppe ist der Weinfelder Gemeinderat Hans Eschenmoser. Nach mittlerweile sieben Sitzungen sei die Arbeitsgruppe auf der Zielgeraden mit der Arbeit. «Bei der Ausarbeitung solcher Vereinbarungen gibt es immer Schwierigkeiten, aber die kniffligsten Fragen haben wir nun geregelt», sagt er. Beispielsweise sei nun klar, dass keine Gemeinde aus dem Verbund austreten kann aufgrund der Verpflichtung zur Zusammenarbeit, die der Kanton auferlegt hat. «Einen weiteren Entscheid galt es, betreffend des Standorts der Zivilschutzorganisation zu treffen. Geeinigt hat man sich auf Weinfelden.»

Silvan Frischknecht wird Kommandant

Ebenfalls galt es, das Personelle zu klären. Die Arbeitsgruppe schlägt den Weinfelder Sicherheitschef Silvan Frischknecht als Kommandanten der neuen Zivilschutzregion Bezirk Weinfelden vor. «Frischknecht wird künftig zu 50 Prozent für den Zivilschutz arbeiten, bisher waren es 30 Prozent», sagt Eschenmoser. Frischknecht müsse nun sein Kader zusammenstellen – kein einfaches Unterfangen aufgrund von Abgängen und zu wenig Nachwuchs mit den nötigen Ausbildungen.

Eine Vernehmlassung bei den Gemeinden im Bezirk hat bereits vergangenen Herbst stattgefunden. Und mittlerweile haben laut Hans Eschenmoser auch alle 18 die Zusammenarbeitsvereinbarungen unterzeichnet. Bis Ende Mai müssen sie nun noch ihre Delegierten für die Zivilschutzkommission bestimmen, damit noch vor Ende August die konstituierende Sitzung stattfinden kann. Die neue Organisation im Bezirk gilt dann ab dem 1. Januar 2018.