WEINFELDEN: Freie Fahrt nach fünf Monaten Bauzeit

Seit gestern ist die Freiestrasse für den Verkehr wieder freigegeben. Die Gemeinde hat die Wiedereröffnung der Strasse bei einem Apéro mit den Anwohnern gefeiert.

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Gemeinderat Walter Strupler und Projektleiter Roger Weber auf der Freiestrasse. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Gemeinderat Walter Strupler und Projektleiter Roger Weber auf der Freiestrasse. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

«Ich hoffe für die Anwohner, dass jetzt langsamer gefahren wird», sagt Walter Strupler. Der Weinfelder Gemeinderat hatte die Anwohner und alle am Sanierungsprojekt Beteiligten gestern Vormittag zu einem Apéro anlässlich der Wiedereröffnung der frisch sanierten Freiestrasse eingeladen und eine kurze Ansprache gehalten. «Mich dünkt, wir haben jetzt eine sichere und gute Lösung geschaffen.» Vor allem für die Velofahrer hat die Sanierung eine deutliche Verbesserung gebracht.

Strupler erinnerte an die langwierige Vorgeschichte der Sanierung. «Schon im Jahr 2010 gab es ein erstes Treffen mit den Anwohnern, wo wir Ideen für eine sanierte Freiestrasse zusammengetragen hatten. Das Parlament hat damals den Sanierungskredit dann jedoch nicht bewilligt.» Er habe noch gesagt, dann müsse man halt so lange warten, bis der Strassenzustand ein sicheres Fahren nicht mehr zulasse. Zuletzt, bis vor der Sanierung, präsentierte sich die Freiestrasse dann auch als ziemliche Buckelpiste. Da die Strasse auch für Schwertransporte passierbar sein muss, gab es gewisse Einschränkungen für die Sanierung. «Darauf mussten wir bezüglich Fahrbahnbreite Rücksicht nehmen.»

Bäume schränken die Sicht der Autofahrer ein

Die Sanierung der Freiestrasse dauerte 19 Wochen. Trotz zusätzlicher Bauten wie beispielsweise der Mauer entlang des Kirchengrundstücks habe der Zeitplan gut eingehalten werden können, sagt Roger Weber, Leiter des Tiefbauamts Weinfelden. «Wir haben im Zuge der Fahrbahnsanierung auch die Werkleitungen für Wasser, Strom und Kanalisation erneuert. Nun sollte die Strasse wieder für lange Zeit halten.» Was derzeit noch fehlt, ist die Bepflanzung. Diese folgt im Herbst. «Mit den Bäumen wollen wir die Sicht für die Verkehrsteilnehmer noch etwas weiter einschränken, damit sie aufmerksamer fahren», sagt Weber. (mte)