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WEINFELDEN: Entsorgung ballt sich im Westen

Die Eröffnung des neuen Regionalen Annahmezentrums bringt Veränderungen bei der Entsorgung mit sich. Diese haben Gemeindeparlamentarier Adrian Caramaschi zu kritischen Fragen an den Gemeinderat bewegt.
Mario Testa

Mario Testa

mario.testa

@thurgauerzeitung.ch

Im Bereich der Entsorgung in Weinfelden findet derzeit ein grosser Wandel statt. Einerseits stellt die Gemeinde das Entsorgen des Hausmülls um und erstellt Unterflurcontainer anstelle der bisherigen Sammelpunkte. Andererseits entsteht im Westen, hinter dem Lidl-Verteilzentrum, die neue Regionale Annahmestelle (RAZ) des Verbands KVA Thurgau. Sobald diese im Verlaufe des Frühlings fertig wird, ist das Entsorgen direkt in der Kehrichtverbrennungsanlage für Privatpersonen nicht mehr erlaubt.

Bestehen bleibt indes der Entsorgungshof an der Weststrasse. Der Weinfelder Gemeinderat hat sich entscheiden, diesen trotz des neuen RAZ weiterzubetreiben, wenn auch mit eingeschränkter Nutzung und verkürzten Öffnungszeiten. So ist das Anbringen von Karton, Elektroschrott und mehr nur noch Fussgängern und Velofahrern erlaubt. Wer mit dem Auto entsorgen will, muss dies künftig im neuen RAZ tun. Des Weiteren ist das Entsorgen gewisser Wertstoffe wie PET, Glas, Alu oder Dosen auch an anderen Orten in Weinfelden möglich. Die Liste auf der Karte ist nicht abschliessend. Das neue Regionale Annahmezentrum an der Schlechtenmühletrasse bedeutet für die Weinfelder künftig einen weiteren Anfahrtsweg als bisher zum Entsorgungshof. Dies hat den Weinfelder SP-Gemeindeparlamentarier Adrian Caramaschi dazu bewogen, mittels Interpellation einige Fragen zur Entsorgung an den Gemeinderat zu stellen. Dieser hat nun geantwortet.

Caramaschi wollte wissen, ob der Gemeinderat die Modelle der zentralen Entsorgung im Entsorgungshof und im RAZ mit einer Lösung mit vielen dezentralen Standorten bezüglich der Recyclingquote und des CO2-Ausstosses verglichen habe. Eine entsprechende Studie sei nicht gemacht worden, antwortet der Gemeinderat. Mit Blick auf den CO2-Ausstoss sei der weitere Weg für die Weinfelder Autofahrer aber kein Problem, da diese Zunahme durch kürzere Wege für die Bewohner gewisser Aussengemeinden aufgewogen werde. Der Gemeinderat betont, dass Karton auch im Zuge der Papiersammlungen abgeholt wird, deswegen also keine Fahrten zum RAZ nötig sind.

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