WEINFELDEN: Eine runde Sache

Am Samstag beginnt die zweite Ausgabe des Jurten-Festivals. Während eines Monats stehen Konzerte, Lesungen und Degustationen auf dem Programm. Gestern haben Helfer das Rundzelt beim «Frohsinn» aufgebaut.

Mario Testa
Drucken
Teilen
Andrea Weibel und Roger Stalder helfen beim Aufbau der Jurte hinter dem «Frohsinn». (Bild: Mario Testa)

Andrea Weibel und Roger Stalder helfen beim Aufbau der Jurte hinter dem «Frohsinn». (Bild: Mario Testa)

Mario Testa

mario.testa

@thurgauerzeitung.ch

Zweite Runde für das Rundzelt. Das Genossenschaftsrestaurant Frohsinn in Weinfelden veranstaltet erneut ein Jurten-Festival, es beginnt morgen und dauert einen Monat. «Die Bilanz der ersten Ausgabe im vergangenen Jahr ist zwar durchzogen, aber wir wagen einen erneuten Anlauf», sagt Mitorganisator Roger Stalder. «Dieses Jahr haben wir etwas weniger Programm und dafür mehr freie Termine, an denen die Jurte für private Veranstaltungen gemietet werden kann.»

Gestern hat Stalder mit dem Team vom Jurtendorf Luthernbad das Mongolische Rundzelt auf dem Parkplatz hinter dem «Frohsinn» aufgebaut. Dieses Jahr ist die Jurte mit 7,5 Metern Durchmesser eine Nummer grösser als bei der Premiere vor einem Jahr. Nägel oder Schrauben braucht es für den Aufbau nicht. Für die Stabilität der Konstruktion aus Holzstangen und einer vierschichtigen Hülle reichen Schnüre. «Es kommen ein Innentuch, die Isolation, ein Regentuch und das Aussentuch auf die Jurte. Dann reicht ein kleiner Ofen, um für gemütliche Wärme zu sorgen», sagt Andrea Weibel, Geschäftsleiterin des Jurtendorfs. «Jurten sind sehr beliebt. Wir vermieten sie für solche Anlässe, aber auch oft an Private, die ihr Haus umbauen und den Sommer hindurch dann in ihrem Garten in der Jurte wohnen.»

Ein Raum auch für private Feste

Kulinarik, Konzerte und Lesungen stehen auf dem Programm während des Festivals in Weinfelden (siehe Kasten). «Wir haben auch schon Reservierungen für Privatanlässe an den freien Tagen», sagt Roger Stalder. «Wir möchten es dieses Jahr auch Gruppen ermöglichen, auf Wunsch anstatt im Restaurant in der Jurte zu essen.» Geld verdient der «Frohsinn» mit der Jurte kaum. «Aus wirtschaftlicher Sicht müssten wir das Festival nicht durchführen. Aber wir wollen, dass in Weinfelden etwas läuft im Februar», sagt Stalder.