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WEINFELDEN: Eine ländliche Kleinstadt

Thurgauer Ingenieure und Architekten informierten sich an einem Ortsgespräch über die Ortsplanung der Gemeinde.
Architekt Peter Trachsler erläutert den SIA-Mitgliedern nach dem Gespräch im Rathaus den TKB-Neubau. (Bild: Werner Lenzin)

Architekt Peter Trachsler erläutert den SIA-Mitgliedern nach dem Gespräch im Rathaus den TKB-Neubau. (Bild: Werner Lenzin)

«Erhalten, Weiterentwickeln und Gestalten» – unter diesem Thema fand das dritte Ortsgespräch des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins Thurgau (SIA) in Weinfelden statt. Vorstandsmitglied Heidi Stoffel wies am vergangenen Donnerstag im Rathaus darauf hin, dass sich der kleine und ruhige Ort intensiv mit der Ortsentwicklung auseinandersetzt und mit einem Richtplan die Zentrumsfunktion erhalten will. Gemäss Martin Belz, Chef des Bauamts, waren das Alter des Ortsplans, die zu tiefe Raumnutzdichte und der Konflikt zwischen Zentrum und Peripherie wichtige Punkte für die Revision der Ortsplanung.

«Bei der Revision will man moderates Wachstum durch eine gezielte Innenentwicklung und eine haushälterische Bodennutzung im bestehenden Siedlungsgebiet erreichen», sagt Belz. Die Gemeinde solle dabei eine aktive Rolle einnehmen. Das Wachstum wird prioritär in Gebieten mit einer guten Verbindung im öffentlichen Verkehr angestrebt. «Weinfelden soll sich zu einer ländlichen Kleinstadt entwickeln, damit die Funktion des kantonalen Zentrums gestärkt wird», sagt Belz. Beleuchtet wurde vom Chef des Bauamts das Bahnhofareal, dessen Busbereich bereits über ein Betriebs- und Gestaltungskonzept verfügt. Weitere Projekte seien das Projekt West-Ost-Achse und die Gestaltung des westlichen Teils des Bahnhofareals, welche man noch dieses Jahres beginnen möchte.

Die Grossen ins Zentrum bringen

Das Kompetenzzentrum Netzwerk Altstadt hat sich mit der Frage befasst, wie das Ortszentrum wieder belebt werden könnte. Vertreter Paul Dominik Hasler unterstreicht, dass durch die Raumplanung und das Aufstellen von Regeln bestimmt werden sollte, wo der Verkauf stattfindet. Wichtig ist für Hasler nicht nur die Attraktivierung des Zen-trums, sondern auch die Mitbeteiligung von Hauseigentümer und Ladenbesitzer. Es müsse gelingen, die Grossen wie Coop und Migros ins Zentrum zu integrieren, «sonst können die kleinen Läden nicht gehalten werden». Nach den Gesprächen führte Architekt Peter Trachsel die Gruppe durch den TKB-Neubau.

Werner Lenzin

weinfelden@thurgauerzeitung.ch

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