WEINFELDEN: Ein Sommerfest ganz in Pink

Das «Stedy Summer Fäscht» hat am Wochenende gegen 5500 Besucher angelockt. Nebst Gewürzen servierten ihnen die Organisatoren auch viel Musik.

Christoph Heer
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Stedy-Mitarbeiter Angelo Caporaso lässt die Besucher beim Racletteessen die Gewürze degustieren. (Bild: Christoph Heer)

Stedy-Mitarbeiter Angelo Caporaso lässt die Besucher beim Racletteessen die Gewürze degustieren. (Bild: Christoph Heer)

Wenn man von Gewürzmischungen spricht, kommt man am Namen Stedy nicht vorbei. Zu gut und zu bekannt sind mittlerweile die diversen Würzmischungen, Marinaden und Spezialitäten. Fleisch, Härdöpfel oder Güggeli wollen schliesslich nur die bes­ten Chrüütli, wenn sie zubereitet werden. Am Samstag und Sonntag fand das «Stedy Summer Fäscht» statt.

Rund 5500 Besucher liessen sich das Fest nicht entgehen und genossen gemütliche und kulinarisch angehauchte Stunden auf dem Stedy-Areal an der Gaswerkstrasse in Weinfelden. Treffend bezeichneten es drei ältere ortsansässige Festbesucherinnen. Sie sagten, dass sie an beiden Tagen anwesend waren, «das ist doch ein Muss. Nette Leute treffen, fein essen und die Stimmung geniessen. Zum Schluss wird auch das eine oder andere Gewürz mit nach Hause genommen. Wir sind froh, haben wir Stedy in der Nähe.» Für die Festwirtschaft am Anlass war der FC Tobel verantwortlich.

Streuerli abfüllen macht Spass

Das Sommerfest mit dem inte­grierten Tag der offenen Tür fand zum zehnten Mal statt und ist ebenso bekannt wie beliebt. Inhaber Valentin Stettler freute sich, an den zwei Tagen Besucher aus Thun, Solothurn oder gar Sion zu begrüssen. «Es sind vielfach Stammkunden, die uns am zweitägigen Fest besuchen, aber auch immer wieder viele neue Gesichter lassen sich hier blicken, das macht uns stolz und dankbar.» Während sich die zahlreichen Kinder auf der Hüpfburg verausgabten, probierte sich der neunjährige Joshua Hamburger aus Wigoltingen als Abfüller von Härdöpfelgwürz. Talent dazu hat er, und nach seiner Aussage macht es auch grossen Spass.

Am Samstag fand im Rahmen des «Summer Fäschts» und in Zusammenarbeit mit dem Blaswerk Haag auch der zweite Streetband Contest auf der Gaswerk­strasse statt. Zum Sieger kürte die Jury die Formation Brässkalation. Valentin Stettler blickt indes bereits in die Zukunft und meinte, dass es auch nächstes Jahr wie­der ein Sommerfest geben wird. «Unser Ziel wird sein, das lokale Gewerbe etwas mehr in die Festivität mit einzubeziehen.»

Christoph Heer

weinfelden

@thurgauerzeitung.ch