WEINFELDEN: Ein Ort der Begegnung

Ende April öffnet das Café Come in im Giessenpark. Viele Interessierte kamen zur Infoveranstaltung am Mittwochabend.

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Martin Koch und Beat Forster erklären den Interessierten die Aufgaben von «Come in». (Bild: Monika Wick)

Martin Koch und Beat Forster erklären den Interessierten die Aufgaben von «Come in». (Bild: Monika Wick)

Mit einem derart grossen Aufmarsch haben die Organisatoren des Informationsabends zum Projekt «Come in» nicht gerechnet. Rund 70 Interessierte kamen am Mittwochabend ins evange­lische Kirchgemeindehaus in Weinfelden. Das Schicksal der in Weinfelden lebenden Flüchtlinge scheint sie nicht kalt zu lassen.

Zu Beginn erläuterte Beatrice Walder die Ausgangslage. «In Weinfelden gibt es ein Durchgangsheim mit 50 Plätzen und bis zu 21 vorläufig Aufgenommene oder Asylsuchende, die der Gemeinde zugewiesen sind», sagte sie. «Speziell den Bewohnern des Durchgangsheims mangelt es an Kontakten, Beschäftigungsmöglichkeiten und einer Tagesstruktur. » Mit der Eröffnung des Begegnungscafés «Come in» in den Räumlichkeiten der Freien Christengemeinde an der Thomas-Bornhauser-Strasse will die Spurgruppe (siehe Kasten) in diesem Punkt Abhilfe schaffen. «Wir möchten aber, dass wenig Arbeit auf vielen und nicht viel Arbeit auf wenigen lastet», stellt Beat Forster klar. Maria Weyrich erklärte, dass Personen gesucht werden, die sich als Gastgeber im Giessenpark oder in Deutschkursen engagieren möchten. «Auch Einsätze im Team Kultureller Austausch, in der Diakonie, bei der Kinderbetreuung und der Alltagsgestaltung sowie dem Mittagstisch für unbegleitete minderjährige Asylsuchende sind möglich.» Das «Come in» ist ab dem 24. April immer am Montag von 16.30 bis um 18 Uhr geöffnet.

Monika Wick

weinfelden

@thurgauerzeitung.ch

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