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WEINFELDEN: Ein offenes Ohr für die Kleinsten

Am 24. März veranstaltet die Gemeinde ein «Hearing». Eltern dürfen ihre Wünsche anbringen. Daraus soll das Konzept «Frühe Förderung» entstehen. Bisher sind nur wenige Anmeldungen eingegangen.
Sabrina Bächi
Roger Häfner, Leiter Einwohnerdienste der Gemeinde, und Gemeinderätin Ursi Senn setzten ein Zeichen. Sie wollen Eltern zuhören und das Angebot anpassen. (Bild: Sabrina Bächi)

Roger Häfner, Leiter Einwohnerdienste der Gemeinde, und Gemeinderätin Ursi Senn setzten ein Zeichen. Sie wollen Eltern zuhören und das Angebot anpassen. (Bild: Sabrina Bächi)

Sabrina Bächi

sabrina.baechi@thurgauerzeitung.ch

«Der Spielplatz ist einer der ersten Orte, wo Kleinkinder Gleichaltrige treffen und Eltern andere Eltern, die Kinder in ihrem Alter haben. Es ist ein Ort des Erfahrungsaustausches und der Förderung», sagt Gemeinderätin Ursi Senn. Die Gemeinde Weinfelden will ein neues Projekt anpacken und umsetzen. Sinnbildlich dafür steht der Spielplatz. «Wir wollen wissen, ob das derzeitige Angebot genügt oder wo Verbesserungen nötig sind», sagt Roger Häfner, Leiter der Einwohnerdienste. Deshalb hat die Gemeinde alle Eltern von Kleinkindern am 24. März zu einem «Hearing» ins evangelische Kirchgemeindehaus eingeladen. «Ziel dieser Veranstaltung soll sein, von den Eltern eine Rückmeldung zu erhalten», sagt Senn. Es gehe nicht darum, das bestehende Angebot anzupreisen, sondern ein offenes Ohr zu haben und den Puls zu spüren. «Auch Eltern von älteren Kindern sind eingeladen teilzunehmen und ihre Erfahrungen einzubringen», sagt Häfner.

Aus den Inputs des Hearings soll dann auf der Grundlage der kantonalen Vorgaben das Konzept «Frühe Förderung» erstellt werden. «Weinfelden ist eine der ersten Gemeinden, die das anpackt», sagt Senn. Die Voraussetzungen seien aber auch komfortabel, fügt sie an. Es gebe bereits ein grosses Angebot für Kleinkinder wie Spielgruppen, Kitas oder den Familientreff.

Chancengleichheit auch bei Kleinkindern

«Beim Konzept Frühe Förderung geht es nicht darum, Frühchinesisch oder Cellounterricht für Kleinkinder anzubieten», sagt Senn. Vielmehr sollen alle Kinder die gleichen Chancen haben und die Eltern Unterstützung erhalten. «Gerade die ersten Jahre sind entscheidend für die Bildung, Erziehung und Betreuung. Deshalb hat die Gemeinde auch ein politisches Interesse daran», erklärt sie. Bisher sind jedoch erst zehn Anmeldungen für den Anlass eingegangen. «Das ist uns ein Rätsel», sagt Häfner. Das Ziel sei, möglichst viele Einwohner zu erreichen. «Am Hearing gibt es kleine Gruppen, damit alle zu Wort kommen.» Zudem gebe es auch eine Kinderbetreuung. «Eine Anmeldung wäre wünschenswert, es dürfen aber auch spontan Entschlossene kommen.»

Hinweis

einwohnerdienste@weinfelden.ch oder unter: 071 626 8383

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