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WEINFELDEN: Ein Musikclub ohne fixe Adresse

Dominik Anliker lanciert ein neues Musikprojekt. Er hat mit weiteren Musikinteressierten den «8570 Jazzclub» ins Leben gerufen.
Dominik Anliker, Initiant des «8570 Jazzclub». (Bild: Mario Testa)

Dominik Anliker, Initiant des «8570 Jazzclub». (Bild: Mario Testa)

Jazzmusiker brauchen keine grosse Bühne. Jazzmusiker brauchen vor allem eines: ein aufmerksames Publikum und eine angenehme Atmosphäre. Deshalb hat der Weinfelder Musiker und Lehrer Dominik Anliker einen Jazzclub ins Leben gerufen, der keine fixe Heimat hat. «Der Club kann in jedem Lokal, in jeder Wohnung und auch im Freien sein», sagt Anliker. Die Idee zum 8570 Jazzclub kam ihm und ein paar Gleichgesinnten nach dem Konzert des Jazz-Saxofonisten Niculin Janett, der im vergangenen Dezember mit Rich Perry im Theaterhaus Thurgau auftrat. «Das Konzert stiess auf grosses Interesse und kam sehr gut an beim Publikum. Wir mussten danach einfach feststellen, dass es sonst kaum guten, internationalen Jazz in Weinfelden gibt.»

Das will Anliker nun mit dem 8570 Jazzclub ändern. Künftig soll etwa alle zwei Monate ein Konzert eines renommierten Jazzmusikers in Weinfelden stattfinden – sei es im Saal eines Restaurants, im Theaterhaus, draussen unter freiem Himmel oder im kleinen Rahmen in einer gemütlichen Stube. «Es geht mir mit dem Jazzclub einfach darum, dass Leute aus Weinfelden, die sich für Jazz interessieren eine Ansprechperson haben.» Nebst Dominik Anliker vom «Departement für alles und nüt» sind es auch Bettina Martin vom Kulturverein Frohsinn und Hans Jörg Höhener von der Thurgauer Kulturkommission, die im Projekt ­involviert sind. Ansprechperson ist Dominik Anliker. Er betont jedoch: «Wir sind kein Verein. Es ist einfach eine private Initiative für mehr Jazz in Weinfelden.»

Internationale Künstler mitten im Thurgau

Ein erstes Konzert im Rahmen des 8570 Jazzclub von Chiara Izzi findet bereits morgen statt (siehe Kasten). Was danach kommt, sei offen. «Wir wollen einfach die Möglichkeit bieten, guten Jazz auch in Weinfelden zu erleben. Es soll nicht immer eine Fahrt nach St. Gallen oder Zürich nötig sein, um gute internationale Musiker zu sehen und zu hören.»

Mario Testa

mario.testa@thurgauerzeitung.ch

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