WEINFELDEN: Ein ganzer Katalog

Dem Gemeinderat wird es garantiert nicht langweilig: Erneut hat er sich mit einer Interpellation zu befassen, die Fragen zur Neugestaltung des Bahnhofareals stellt.

Esther Simon
Drucken
Teilen
Das Weinfelder Bahnhofareal aus der Vogelschau. (Bild: Reto Martin)

Das Weinfelder Bahnhofareal aus der Vogelschau. (Bild: Reto Martin)

Esther Simon

esther.simon@thurgauerzeitung.ch

Der Bahnhof ist ein Dauerbrenner. Die neueste Entwicklung: Kaum hatte der Gemeinderat am 4. Juli mitgeteilt, dass er ein Betriebs- und Gestaltungskonzept für die Neugestaltung der Umgebung in Auftrag gegeben habe, setzten Gemeindeparlamentarier erneut eine Interpellation auf. Alexandra Beck und Peter Büchel, beide CVP, sowie Samuel Curau, Jung & aktiv, stellen in dem parlamentarischen Vorstoss eine Reihe Fragen in Bezug auf das weitere Vorgehen. Sie fragen zum Beispiel, ob der Gemeinderat nun auch angesichts der neuen Ausgangslage bereit wäre, eine Kommission mit Einwohnern einzusetzen. Sie wollen auch wissen, wie Verkehrsführung, Sicherheit und Organisation des Busbahnhofs in die Diskussion einbezogen werden und wie sich der Gemeinderat für den Erhalt des Theaterhauses einsetzt. Schliesslich nimmt es die Interpellanten wunder, wie sich David Keller, Projektleiter für die Umsetzung der Nutzungsstrategie Ortskern, in das Gestaltungskonzept einbringen kann.

Gemeinderat hat ein halbes Jahr Zeit

Die Interpellation wurde am 7. Juli eingereicht. Der Gemeinderat hat bei dieser Art von parlamentarischem Vorstoss ein halbes Jahr Zeit für die Beantwortung. Und weil der Vorstoss zwischen zwei Parlamentssitzungen eingereicht wurde – was das Recht der Interpellanten ist –, wird Parlamentspräsident Martin Brenner erst an der nächsten ­Sitzung Mitte September deren Eingang bekanntgeben können.

Weitere Infos

Betriebs- und Gestaltungskonzept Bahnhof: www.weinfelden.ch