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WEINFELDEN: Deutliches Ja zur Fusion

An der Generalversammlung der Raiffeisenbank Mittelthurgau bewilligten die Genossenschafter den Zusammenschluss mit Berg-Erlen. Damit entsteht eine Bank mit fast zwei Milliarden Franken Bilanzsumme.
Mario Testa
Gute Laune bei der Führungsriege der Raiffeisenbank Mittelthurgau: Verwaltungsratspräsident Ernst Züblin, der abtretende Bankleiter Philippe Lienhard und sein Nachfolger Marcel Bischofberger freuen sich über das gute Jahresergebnis und die Fusion. (Bild: Mario Testa)

Gute Laune bei der Führungsriege der Raiffeisenbank Mittelthurgau: Verwaltungsratspräsident Ernst Züblin, der abtretende Bankleiter Philippe Lienhard und sein Nachfolger Marcel Bischofberger freuen sich über das gute Jahresergebnis und die Fusion. (Bild: Mario Testa)

Mario Testa

mario.testa

@thurgauerzeitung.ch

Gefeiert wird die Hochzeit an einem grossen Fest im Mai in Bürglen. Amtlich ist das Brautpaar – bestehend aus der Raiffeisenbank Mittelthurgau und der Raiffeisenbank Berg-Erlen – jedoch schon am Freitag seine Verbindung eingegangen. Überdeutlich sagten die 307 anwesenden Mittelthurgauer Genossenschafter im «Thurgauerhof»-Saal Ja zur Fusion. Nur gerade sieben Gegenstimmen zählten die Stimmenzähler, Wortmeldungen gab es keine. Damit wird – nach der Zustimmung der Berger, Birwinker und Erler Genossenschafter vom 9. März – die Raiffeisenbank Berg-Erlen rückwirkend auf den 1. Januar in die Raiffeisenbank Mittelthurgau überführt.

Von einem hübschen Brautpaar sprach Ernst Züblin. «Wir decken nun den ganzen Wirtschaftsraum Mittelthurgau ab», sagt der Verwaltungsratspräsident. «Aus Erfahrung wissen wir, dass ein solcher Zusammenschluss kurzfristig Mehraufwand bedeutet, dieser sich in den Folgejahren aber mehrfach auszahlen wird.» Gerade die zunehmenden Regulatorien in der Bankenwelt seien für kleine Banken kaum mehr zu stemmen und daher sei ein Zusammenschluss und die damit einhergehende Professionalisierung sinnvoll.

Verwaltungsrat wächst um zwei Mitglieder

An der Generalversammlung wählten die Genossenschafter auch drei zusätzliche Vertreter in den Verwaltungsrat. Astrid Ziegler, Christoph Greuter und Matthias Widmer von der Raiffeisenbank Berg-Erlen stossen zum Verwaltungsrat, Urs Schneider demissioniert seinerseits. So wächst der Rat von sechs auf neu acht Mitglieder. Ebenfalls gut heissen die Genossenschafter die gleichbleibende Verzinsung ihrer Anteilscheine zu drei Prozent.

Den Jahresabschluss 2017 bezeichnet Züblin als hervorragend, er sei hochzufrieden mit der Arbeit des Teams um den scheidenden Bankleiter Philippe Lienhard. Er präsentierte den Genossenschaftern zum fünften und letzten Mal die Kennzahlen für das vergangene Jahr. «Wir wirtschaften auf einer sehr, sehr soliden Basis – Qualität geht bei uns vor Quantität. Zudem haben wir die Effizienz deutlich gesteigert.» Die Bank erwirtschaftete vergangenes Jahr einen Reingewinn von 2,5 Millionen Franken, wovon der grösste Teil ins Eigenkapital fliesst. «Wir sind seit ich hier angefangen habe bonusfrei – und das soll auch so bleiben», betont Lienhard. Die Bilanzsumme erhöhte sich im letzten Jahr auf 1,19 Milliarden Franken. Dazu kommen nun die rund 620 Millionen aus Berg.

Nachfolger von Philippe Lienhard als Bankleiter wird Marcel Bischofberger. «Als ich vor fünf Jahren nach Weinfelden kam, hätte nicht damit gerechnet, dass ich heute die operative Führung einer Bank mit 1,8 Milliarden Bilanzsumme und 65 tollen Mitarbeitern übernehmen darf», sagt er. Er sei dankbar für diese Chance und werde seine Arbeit im Sinne eines Dienstleister tun.

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