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WEINFELDEN: Bunte Wegweiser zu den Büchern

Der Offene Bücherschrank in der ausrangierten Telefonkabine beim Thurgauerhof erstrahlt in neuem Licht. «Macht mit dem Schrank, was ihr wollt. Aber seid lieb zu ihm», sagt Künstlerin Carmen Hungerbühler.
Mario Testa
Künstlerin Carmen Hungerbühler erklärt Gemeinderat Valentin Hasler ihr Siegerprojekt für den Offenen Bücherschrank. (Bild: Mario Testa)

Künstlerin Carmen Hungerbühler erklärt Gemeinderat Valentin Hasler ihr Siegerprojekt für den Offenen Bücherschrank. (Bild: Mario Testa)

Mario Testa

mario.testa

@thurgauerzeitung.ch

Bunt ist er geworden, der Offene Bücherschrank. Aus dem grauen Betonklotz, einer ehemaligen Telefonkabine, hat Künstlerin Carmen Hugerbühler ein farbiges Mosaik gemacht, das sich stetig ändern soll. Einerseits variiert die neu installierte Lampe ihr Licht ständig, andererseits können die Bücherschrank-Benützer mit Buchtipps auf bunten Zetteln dem Schrank auch immer wieder ein neues Äusseres geben.

«Der Schrank ermöglicht ein zweites Leben für Bücher und für die Telefonkabine», sagt Gemeinderat Valentin Hasler bei der Präsentation des neu gestalteten Bücherschranks am Montagabend. Seinen Zweck, das Passanten ein gelesenes Buch jederzeit bringen und dafür ein neues mit nach Hause nehmen dürfen, erfüllt der Offene Bücherschrank bereits seit der Einweihung im November 2015. Nun aber kommt er ansprechender daher, heller, freundlicher. Das neue Äussere ist das Resultat eines Wettbewerbs zur Neugestaltung, den die Gemeinde lanciert hat. «Gerade überhäuft mit Ideen wurden wir nicht», sagt Valentin Hasler. De facto war es nur eine Eingabe, diejenige von Carmen Hungerbühler aus ihrem Atelier Fontibonland in Hugelshofen.

Nutzung soll aussen dran sichtbar werden

«Ich habe den Aufruf in der Zeitung gelesen und dann mit meinem Mann die Idee mit den Zetteln und dem Lichtwandler entwickelt», sagt die Künstlerin, und an die drei Dutzend Gäste bei der Präsentation gewandt: «Der Bücherschrank gehört euch. Macht mit ihm, was ihr wollt. Aber seid lieb zu ihm.» Mit den Zetteln, auf die Buchtipps geschrieben und an den Schrank geklebt werden dürfen, möchte Hungerbühler den Zweck des Schranks andeuten. «Die Nutzung soll sich aussen zeigen, das war unsere Idee.»

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