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WEINFELDEN: Budget in Rot

Für das kommende Jahr rechnet der Gemeinderat mit einem Defizit von rund 600000 Franken. Trotzdem will er den Steuerfuss von 60 Prozent beibehalten.
Mario Testa
Finanzchef Erwin Wagner, Gemeindepräsident Max Vögeli und Gemeindeschreiber Reto Marty präsentieren das Budget 2018. (Bild: Mario Testa)

Finanzchef Erwin Wagner, Gemeindepräsident Max Vögeli und Gemeindeschreiber Reto Marty präsentieren das Budget 2018. (Bild: Mario Testa)

Mario Testa

mario.testa

@thurgauerzeitung.ch

Auch im kommenden Jahr wird die Gemeinde Weinfelden mehr Geld ausgeben als einnehmen. Nachdem schon für das laufende Jahr ein Minus von 1,2 Millionen Franken budgetiert ist, soll auch 2018 ein Defizit resultieren, wenn auch nur noch ein rund halb so grosses. «Es ist ein solides Budget 2018», sagte Gemeindepräsident Max Vögeli bei der gestrigen Präsentation des Voranschlags. «Wir müssen verschiedene Sparrunden durchführen, um das Defizit im Rahmen zu halten und den Steuerfuss bei 60 Prozent belassen zu können.»

Kostentreiber sind auch im kommenden Jahr die steigenden Sozialhilfekosten, die öffentliche Sicherheit (Abschreibung neues Sicherheitszentrum) sowie der Unterhalt von Strassen und Brücken in Weinfelden. Auf der Gegenseite rechnet Finanzchef Erwin Wagner mit weiterhin steigenden Steuereinnahmen. Trotzdem werde nach Jahren des Schuldenabbaus die Fremdverschuldung aufgrund des Defizits wieder leicht steigen. «Tatsache ist, wir müssen Geld aufnehmen, können nicht alles selber finanzieren. Trotzdem sind wir ganz gut unterwegs, was das Vermögen der Gemeinde betrifft.»

Investitionen in Strassen, Sicherheit und Sportanlagen

Investieren will der Gemeinderat kommendes Jahr gut vier Millionen Franken. Mit dem Geld sollen unter anderem in der Eishalle Güttingersreuti die Beleuchtung und Banden ersetzt, Sofortmassnahmen für die Sicherheit in der Sporthalle ergriffen sowie die Erweiterung des Busbereichs am Bahnhof realisiert werden. Dazu kommt der Bau weiterer Unterflurcontainer und die Fertigstellung der Rettungsdienstbasis sowie Strassensanierungen.

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