WEINFELDEN: Brave Steuerzahler

Das ist Musik in den Ohren der Schulbürger: Sowohl die Primar- als auch die Sekundarschule können in der Rechnung 2016 einen satten Überschuss ausweisen.

Esther Simon
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Der Bau des Weinfelder Primarschulhauses Elisabetha Hess wächst planmässig in die Höhe. (Bild: Mario Testa)

Der Bau des Weinfelder Primarschulhauses Elisabetha Hess wächst planmässig in die Höhe. (Bild: Mario Testa)

Esther Simon

esther.simon@thurgauerzeitung.ch

Ein Hoch auf die Steuerzahler. Sowohl die Primar- als auch die Sekundarschule verdankt ihnen, vorab den juristischen Personen, ihre über Erwarten guten Abschlüsse in den Rechnungen 2016. Bei der Primarschule fiel der Steuerertrag um 4,2 Prozent höher aus, als die Steuerverwaltung prognostiziert hatte. Bei der Sekundarschule sind es fast acht Prozent. Die Rechnung 2016 der Sekundarschule schliesst sogar um 1,3 Millionen Franken besser ab, als erwartet worden war (siehe Kasten).

Hohe Beiträge an den Kanton

Im Gegenzug fielen allerdings auch die Beiträge an den kantonalen Finanzausgleich höher aus, wie Sekundarschulpräsident Beat Gähwiler betont. Sie betragen neu etwa zwei Millionen Franken, was gemäss Schulsekretär René Diethelm 5,7 Steuerprozenten entspricht. Beide Schulgemeinden wollen ihren Ertragsüberschuss dem zweckfreien Eigenkapital zuschreiben. Stimmen die beiden Versammlungen am 21. Juni diesen Anträgen zu, würde sich das Eigenkapital der Sekundarschule auf 6,3 Millionen Franken belaufen, jenes der Primarschule auf 10,2 Millionen Franken. Beide Präsidenten wollen an den Versammlungen auch über Entwicklungen in ihren Schulen berichten, wobei Primarschulpräsident Thomas Wieland jetzt schon mitteilen kann, dass der Bau des Schulhauses Elisabetha Hess planmässig in die Höhe wächst. Die Eröffnung ist nach wie vor im Sommer 2018 vorgesehen.

Rechnungsversammlungen

Mittwoch, 21. Juni, ab 19.30 Uhr im Rathaus, Versammlungen der Sekundar- und der Primarschule.

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