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WEINFELDEN: Auf Kurs zur Halbzeit

Die Hälfte der laufenden Legislatur hat die Exekutive hinter sich. Viele der gesteckten Ziele haben Gemeindepräsident Max Vögeli und sein Team erreicht.
Mario Testa
Die Weinfelder Exekutive: Ursi Senn-Bieri, Veronica Bieler-Hotz, Thomas Bornhauser, Walter Strupler, Präsident Max Vögeli, Gemeindeschreiber Reto Martin, Valentin Hasler und Hans Eschenmoser. (Bild: Mario Testa)

Die Weinfelder Exekutive: Ursi Senn-Bieri, Veronica Bieler-Hotz, Thomas Bornhauser, Walter Strupler, Präsident Max Vögeli, Gemeindeschreiber Reto Martin, Valentin Hasler und Hans Eschenmoser. (Bild: Mario Testa)

Mario Testa

mario.testa

@thurgauerzeitung.ch

101 Ziele hat sich der Weinfelder Gemeinderat für die laufende Legislatur gesetzt. Zwei Jahre sind für die Erreichung dieser Ziele schon vergangen, zwei verbleiben bis zum Ende der Legislatur im Jahr 2019. Am Donnerstag haben die zwei Gemeinderätinnen und fünf Gemeinderäte Halbzeitbilanz gezogen – und die sieht gut aus. Von den 101 Zielen sind zehn bereits erledigt und 71 auf gutem Wege. Dem gegenüber stehen 16 Punkte, die noch nicht weit gediehen sind und vier, die zurückgestellt werden mussten. «Insgesamt ist der Gemeinderat gut unterwegs», sagt Gemeindepräsident Max Vögeli. «Viele Ziele haben wir schon erreicht oder die Aufgaben abgeschlossen. Wir sind auf gutem Weg, auch die verblebenden bis zum Ende der Legislatur zu erfüllen.»

In seinen Ressorts taucht nur ein Punkt auf, der zurückgestellt werden musste. So hätte die Anstellungsverordnung der Gemeinde revidiert werden sollen. «Mit einer Motion im Gemeindeparlament, die dasselbe verlangt, sind wir nun rechts überholt worden», sagt Vögeli. Beim Auftritt der Gemeinde zeigt sich Vögeli sehr zufrieden. «Wir informieren sehr gut, schnell und umfassend. Wir haben auch keine Geheimnisse, müssen uns aber natürlich an Datenschutzgesetze halten.»

Die Energiestadt strebt das Gold-Label an

Viele Programmpunkte muss Thomas Bornhauser im Ressort Hochbau bewältigen. Mit dem Bau des Sicherheitszentrums sei ein wichtiger Punkt erfüllt, als Nächstes werde die Sanierung der Sporthalle Güttingersreuti an die Hand genommen. «Auch energietechnisch sind wir gut unterwegs. Das hat das Redit als Energiestadt gezeigt. Nun streben wir bis in vier Jahren das Gold-Label an», sagt Bornhauser. Einen Energierichtplan gebe es jedoch noch nicht wie erhofft, dieser werde nun im Zuge der Ortsplanungsrevision überprüft.

Walter Strupler zeigte sich im Ressort Tiefbau zufrieden mit der Sanierung der Freiestrasse, dafür gebe es einen Rückstand bei der Anpassung des Konzepts Langsamverkehr. «Kommendes Jahr gehen wir erste kritische Punkte aber an», sagt Strupler. Ebenfalls nicht auf Kurs ist ein Konzept zur Renaturierung des Giessens. «Ein Ingenieurbüro ist nun aber daran, Möglichkeiten zu erarbeiten und aufzuzeigen.»

Hans Eschenmoser hat in seinem Ressort öffentliche Sicherheit noch einige Pendenzen: Das Ortsbus-Konzept braucht länger und die Zivilschutzanlagen wurden noch nicht überprüft. «Wir brauchen ja auch noch etwas Arbeit in den kommenden Jahren», sagt Eschenmoser und lacht. Gut unterwegs sei er mit Projekten zur Beruhigung des Verkehrs mit weiteren Tempo-30-Zonen, bei den Kontrollen durch private Sicherheitsorganisationen oder der Infrastruktur für die Feuerwehr.

Viele fortlaufende Projekte im Sozialwesen

«In meinem Ressort gibt es kaum Aufgaben, die erledigt werden können. Da kommen immer neue Fälle», sagt Veronica Bieler-Hotz, Vorsteherin des Ressorts Soziales. Die Kosten habe sie jedoch im Griff. Gegenüber 155 Franken pro Kopf und Jahr für Sozialhilfe im kantonalen Schnitt, seien es in Weinfelden nur 76. Auch Ursi Senn-Bieri spricht von fortlaufenden Projekten im Ressort Gesellschaft und Gesundheit. «Im Bereich der Freiwilligenarbeit müssen wir noch Massnahmen entwickeln. Wir müssen definieren, welche Rolle hierbei die Gemeinde übernehmen soll.» Im Bereich der Gesundheitsförderung seien weitere Aktionstage «Gesunde Gemeinde» geplant.

Im Ressort Kultur, Sport und Tourismus hat Valentin Hasler Gutes zu berichten vom Weinweg. Dazu werde nun auch ein Screen geprüft, auf dem künftig Veranstaltungen in Weinfelden publiziert werden. Im Bereich Sport sei nun die seit 2014 unterbrochene Arbeit am Sportanlagenkonzept «Gütti 2000» wieder aufgenommen worden.

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