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WEINFELDEN: An einem guten Ort

Mehrere hundert Gäste feierten am Sonntagnachmittag das 50-jährige Bestehen der Alterssiedlung. Als bleibende Erinnerung eröffnete Verwaltungsratspräsidentin Heidi Güttinger einen Jubiläumsweg.
Esther Simon
Der Jubiläumsweg ist eröffnet: Heidi Güttinger, Verwaltungsratspräsidentin der Genossenschaft Alterszentrum, die Landschaftsarchitektin Marianne Probst und Robert Gubser, technischer Leiter im Alterszentrum, beim Durchschneiden des Bandes. (Bild: Donato Caspari)

Der Jubiläumsweg ist eröffnet: Heidi Güttinger, Verwaltungsratspräsidentin der Genossenschaft Alterszentrum, die Landschaftsarchitektin Marianne Probst und Robert Gubser, technischer Leiter im Alterszentrum, beim Durchschneiden des Bandes. (Bild: Donato Caspari)

Esther Simon

esther.simon@thurgauerzeitung.ch

Geltungssüchtig sei er. Das hat die CVP-Ortspartei dem Weinfelder Paul Bauhofer vorgeworfen. Dabei hatte Bauhofer Anfang der 1960er-Jahre den politischen Parteien nur die Idee eines Alterszentrums auf Gemeinde­boden beliebt gemacht. «Zum Glück hat dann auch die CVP die Richtigkeit und Wichtigkeit dieses Vorhabens erkannt», sagte Heidi Güttinger, Verwaltungsratspräsidentin der Genossenschaft Alterszentrum, gestern Nachmittag vor vielen Gästen: Ehemaligen, Bewohnern, Verwaltungsräten und alten Kämpfern. Sie alle hatten sich im aparten Garten und im Innern des Alterszentrums versammelt. Unter den Gästen sah man auch Iris Bauhofer, die Witwe des 1994 verstorbenen Initianten.

Die Genossenschaft sei dann gegründet worden, sagte Güttinger, und die Alterssiedlung habe 1967, also vor 50 Jahren, eröffnet werden können. Den Architektenwettbewerb hatte der erst 21-jährige Willi Ebneter gewonnen. Wobei Ebneter, der gestern ebenfalls unter den Gästen war, immer behauptete, er habe die Pläne nur schnell auf dem Küchentisch gezeichnet. Wie dem auch sei: Heidi Güttinger dankte den Gründern der Genossenschaft herzlich für ihre Weitsicht. Und als bleibende Erinnerung an die ersten 50 Jahre der Alterssiedlung und an die gestrige Feier eröffnete die Verwaltungsratspräsidentin mit Marianne Probst, Landschaftsarchitektin aus Frauenfeld, und Robert Gubser, dem technischen Leiter im Alters­zentrum, den Jubiläumsweg, der vom Haus C bis zum Weiher auf dem Gelände des Alterszentrums führt.

Leute, die sich im Leben bewährt haben

«Wer hier wohnt, wohnt an einem guten Ort», sagte Pfarrer Johannes Bodmer in einer kurzen Besinnung. Andererseits würden im Alterszentrum auch Leute wohnen, die sich im Leben bewährt hätten und die alle ihr Kreuz zu tragen hätten. Man müsse dieses Kreuz auf sich nehmen, sagte Pfarrer Bodmer, «das Kreuz bringt aber auch Kraft und Hoffnung in unser Leben». Als Geschäftsführer des Alterszentrums sei es für ihn wichtig zu wissen, «dass wir in Weinfelden zu Hause sind», sagte Markus Preising. Tatsächlich hätten in der Alterssiedlung viele Menschen eine neue Heimat ­gefunden, sagte der Weinfelder Gemeindepräsident Max Vögeli. 1967, als die Alterssiedlung erbaut worden war, habe Weinfelden 7500 Einwohner gezählt. Heute sei die Alterssiedlung wie auch das 1974 eröffnete Pflegeheim aus dem Dorf nicht mehr wegzudenken. Auch Vögeli dankte den Gründern sowie den ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten Fredy Lüthy und Fredy Wechsler und der aktuellen Präsidentin Heidi Güttinger. Und er dankte den Ehrenamtlichen, die im Alterszentrum arbeiten: das sei nicht selbstverständlich in einer Zeit abnehmender Verbindlichkeiten.

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