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WEINFELDEN: Alle Wünsche unter diesem Dach

Seit gestern rückt die Sanität von der neuen Rettungsdienstbasis an der Gaswerkstrasse aus. Das alte Feuerwehrdepot ist umgebaut und den spezifischen Bedürfnissen der neuen Mieter angepasst.
Sabrina Bächi
Gemeinsames Projekt Rettungsdienstbasis: Dieter Kjer, administrativer Leiter Rettungsdienst, Thomas Gimmi, Projektleiter Bauamt, Christian Hollenstein, Standortleiter, Leo Welter, Projektleiter Thurmed Immobilien AG und Gemeinderat Thomas Bornhauser. (Bild: Andrea Stalder)

Gemeinsames Projekt Rettungsdienstbasis: Dieter Kjer, administrativer Leiter Rettungsdienst, Thomas Gimmi, Projektleiter Bauamt, Christian Hollenstein, Standortleiter, Leo Welter, Projektleiter Thurmed Immobilien AG und Gemeinderat Thomas Bornhauser. (Bild: Andrea Stalder)

Sabrina Bächi

sabrina.baechi

@thurgauerzeitung.ch

Gute Zusammenarbeit – alle Beteiligten sind sich einig; der neuen Rettungsdienstbasis in Weinfelden liegt eine gute Zusammenarbeit zugrunde. Hand in Hand haben der Rettungsdienst, Administrative Leiter der Spital Thurgau AG sowie das Bauamt der Gemeinde zusammen gearbeitet. Entstanden ist ein moderner Stützpunkt, der auf dem neusten Stand der Anforderungen ist. Ein Hygieneraum, zwei separate Zimmer, Duschen oder ein elektronisch gesicherter Medikamentenschrank hat das neue Hauptquartier zu bieten.

«Seit 2011 hat der Rettungsdienst einen Stützpunkt in Weinfelden. Die vorherige Basis beim Bahnhof war aber eher ein Provisorium», sagt Gemeinderat Thomas Bornhauser. «Alle Synergien konnten für den Umbau genutzt werden und die Zusammenarbeit verlief rasch und reibungslos.» Diesem Votum schliessen sich auch Christian Hollenstein, Rettungssanitäter und Standortleiter an, sowie die Vertreter der Spital Thurgau AG.

Statt Feuerwehr die Sanität

«Schneller geht es nicht», sagt auch Dieter Kjer, administrativer Leiter Rettungsdienst der Spital Thurgau AG. Für Thomas Gimmi, Projektleiter vom Weinfelder Bauamt, war der Umbau vom Feuerwehrdepot in die moderne Rettungsdienstbasis eine besondere Herausforderung. «Die Ansprüche des Rettungsdienstes sind anders. Viele Dinge hätten wir gar nicht bedacht, deshalb waren wir sehr froh um die Zusammenarbeit. Der grösste Knackpunkt war, den Grundriss optimal auszunutzen und das alte Gebäude im Minergie-Standard umzubauen», sagt Gimmi.

Leo Welter kümmerte sich als Leiter der Thurmed Immobilien AG darum, dass die rettungsdienstspezifische Einrichtung auch Platz fand. Er sorgte dafür, dass die Kommunikationseinrichtung, wie etwa Funk, Telefon oder ein Glasfasernetz, funktioniert. «Es braucht auf einem Rettungsstützpunkt eine gewisse Infrastruktur, die sonst nirgends zu finden ist. Etwa der Hygieneraum, in dem die Gerätschaften gereinigt und für den nächsten Einsatz bereit gemacht werden können», erklärt Welter.

Christian Hollenstein und sein Team freuen sich besonders über den neuen Arbeitsort. «Vorher mussten wir im Container schlafen. Hier haben wir ruhige Zimmer, keinen Bahn- und Strassenlärm wie zuvor.» Gestern hatten die Sanitäter bereits den ersten Einsatz. In eineinhalb Minuten konnten sie ausrücken. «Weinfelden ist ein wichtiger Standort. Wir sind fast zu 100 Prozent innerhalb der Hilfsfrist von 15 Minuten vor Ort.» Die neue Rettungsdienstbasis lasse keine Wünsche offen.

Der Mietvertrag mit der Spital Thurgau AG und der Gemeinde läuft fest auf zehn Jahre mit der Option, den Vertrag zu verlängern. «Für die Weinfelder Bevölkerung ist dieser Stützpunkt besonders wichtig, da wir hier keinen Spital haben, sind wir so dennoch gut versorgt», sagt Gemeinderat Thomas Bornhauser.

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