Weihnachtlicher Karten-Dank

Oft hängen sie am Handy oder sind online, bewegen sich im Chatroom. Grüsse und Glückwünsche versenden sie per Klick elektronisch oder via Smartphone mit einem SMS. Persönliche Karten oder Briefe sind aus der Mode gekommen.

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Weihnachtspost für die Feuerwehr. (Bild: pd)

Weihnachtspost für die Feuerwehr. (Bild: pd)

Oft hängen sie am Handy oder sind online, bewegen sich im Chatroom. Grüsse und Glückwünsche versenden sie per Klick elektronisch oder via Smartphone mit einem SMS. Persönliche Karten oder Briefe sind aus der Mode gekommen. Und doch: wie wäre es, genau damit Menschen und Institutionen auf Weihnachten hin zu überraschen?

Schüler sagen Danke

Das haben sich Kinder und Jugendliche überlegt – und sind im Rahmen der kirchlichen Jugendarbeit der Pfarrei St. Martin zur Tat geschritten. Sie legten das Handy zur Seite, gingen offline und griffen zu Kugelschreiber und Fülli, Farbstiften und Kleber, gestalteten Weihnachtskarten, brachten Gedanken zu Papier. Sie steckten die Karten in Couverts, adressierten sie an Nachbarn, Bewohner von Altersheimen, an Alleinstehende, in Spitäler, ins Stadthaus. «Und es gibt Menschen, die auch an Weihnachten arbeiten. Die wollen wir nicht vergessen», sagt Albert Ramaj zur Motivation für dieses Projekt.

Polizei und Pfleger

Silvan zum Beispiel hat der Polizei geschrieben: «Ich finde es gut, wie Sie Blitzer aufstellen, dass es nicht so viele Raser gibt.» Alicia und Jessica danken den Bähnlern, «dass Ihr für die Leute herumfahrt und diese sicher ankommen». Die Pflegerinnen und Pfleger im Heim erhielten Post von der Klasse 1cE Stacherholz. Dem Werkhof-Team sagen Felipe und Noah danke, «dafür, dass Sie die Stadt sauber halten». Wertschätzung erfährt ebenso das Betreuerteam im Asyldurchgangsheim.

Schüler sagen Danke – die Empfänger tun dies ebenso. (me)

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