Wega soll bleiben, wie sie ist

WEINFELDEN. In Weinfelden wurde gestern Donnerstagabend die 61. Wega offiziell eröffnet. In seiner ersten Ansprache als Wega-Präsident dankte Heinz Schadegg der Bevölkerung für ihr Wohlwollen und ihre Unterstützung.

Esther Simon
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Fühlt sich wohl im neuen Amt: Wega-Präsident Heinz Schadegg mit Ehrendamen an der offiziellen Eröffnung der 61. Wega. (Bild: Reto Martin)

Fühlt sich wohl im neuen Amt: Wega-Präsident Heinz Schadegg mit Ehrendamen an der offiziellen Eröffnung der 61. Wega. (Bild: Reto Martin)

Neuer Präsident – neue Mode: Erstmals ging die offizielle Eröffnung der Thurgauer Herbstmesse um 17 statt um 11 Uhr auf dem Rathausplatz über die Bühne. «Der neue Zeitpunkt der Eröffnung ist ein Zugeständnis an die Wirtschaft», sagte Messeleiter Gregor Wegmüller. Verantwortliche in der Wirtschaft könnten meist nicht schon um 11 Uhr an einen gesellschaftlichen Anlass, sondern würden in der Firma gebraucht. Der neue Zeitpunkt kam bei den Besuchern denn auch gut an. Wegmüller: «Es haben sich jedenfalls nicht weniger Gäste angemeldet als 2011.»

Dank an die Bevölkerung

So versammelten sich denn auch gestern wieder Hunderte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirche vor der TKB-Bühne. Mit Wohlwollen beobachteten Ehrenpräsident Edi Brauchli und Wega-Botschafter Dieter Meile die Eröffnungsfeier. Heinz Schadegg hob in seiner ersten Ansprache als Wega-Präsident die Vielseitigkeit der Wega hervor. Man könne plaudern, flanieren, sich informieren und sich kulinarisch verwöhnen lassen.

Die ganze Vielfalt, die sich den Besuchern an der Wega biete, sei nicht nur das Verdienst der Wega-Macher, sondern auch das Verdienst der Weinfelder Bevölkerung. Schadegg dankte den Menschen für «das Wohlwollen und die Unterstützung», die dazu beitragen, «dass die Wega so bleibt, wie sie ist.»

Ein Alpenbitter von Franz Koller

Die Wega habe vieles zu bieten, sagt Schadegg. Er verwies insbesondere auf die Sonderschau der Generationensolidarität in der Halle 5, auf die Gewerbeausstellung in der Halle 11, den Degustationstreffpunkt in der Halle 12, den Wega-Lauf und das Seifenkistenrennen am Sonntag. Er dankte den Behörden und jenen, die es schafften, dass der Kreisel auf der Wilerstrasse vor der Wega eröffnet werden konnte.

Ganz besonders dankte Schadegg seinem Vorgänger im Amt des Wega-Präsidenten, Franz Koller. «Es war schön und einfach, dieses Amt zu übernehmen.» Koller seinerseits dankte Schadegg und schenkte ihm einen Appenzeller Alpenbitter. «Damit Du sie herunterspülen kannst, sollte Dir mal eine Kröte im Hals stecken bleiben.» Und, unter dem Applaus des Publikums: «Ich hoffe ja nicht, dass Dir in Deinem Amt so viel Negatives begegnet, dass Du gerade die ganze Flasche austrinken musst.»