Weg mit den alten Gussleitungen

Der Bussliger Gemeindeammann Ruedi Zbinden bringt an der Budgetversammlung vom Montagabend sämtliche Kredite durch. Die Stimmbürger genehmigen Geld für die Sanierung von Strassen und Werkleitungen in Bussnang und in Puppikon.

Monika Wick
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Ruedi Zbinden Gemeindeammann der Politischen Gemeinde Bussnang (Bild: Monika Wick)

Ruedi Zbinden Gemeindeammann der Politischen Gemeinde Bussnang (Bild: Monika Wick)

METTLEN. Pünktlich mit dem Glockenschlag vom benachbarten Schulhaus eröffnete Gemeindeammann Ruedi Zbinden die Budgetversammlung. 70 von 1592 Stimmberechtigten konnte er begrüssen. Die wichtigsten Traktanden waren Objektkredite für Werkleitungen und Strassensanierungen.

Strasse in schlechtem Zustand

Die Puuregass in Bussnang ist wegen ihres Alters sowie wegen zahlreicher Flickarbeiten in einem schlechten Zustand. Mit der Sanierung sollen bauliche Mängel beseitigt und heutige Standards erreicht werden. Insgesamt wird die Sanierung rund 980 000 Franken kosten. Als grösster Posten schlägt bei der Sanierung der Strassenbau mit 428 000 Franken zu Buche. In Puppikon muss das Wasserwerk alte Gussleitungen ersetzen, an denen wiederholt Brüche auftraten. Zudem ist die Strasse ab der Verzweigung bis zum östlichen Dorfrand in einem bautechnisch schlechten Zustand. Ziel ist, die gesamte Wasserhauptleitung und elf Hausanschlüsse mit Polyethylenmaterial zu ersetzen, sowie zwei Hydranten auszutauschen und einen dritten neu zu montieren. Am 165 Meter langen zu sanierenden Strassenstück sollen ein neues Fundament, der Einbau einer Trag- und Deckschicht, sowie Randabschlüsse und eine Strassenentwässerung zum heutigen Standard beitragen. Das Projekt kostet 526 000 Franken. Knapp die Hälfte kostet die Sanierung und der Ausbau des Wasserwerks. Beide Kredite genehmigte die Versammlung diskussionslos und einstimmig. «Dann können wir die Sache in Angriff nehmen», sagte Zbinden.

Neu ist Weinfelden zuständig

Das Elektrizitätswerk Lanterswil-Stehrenberg-Toos wird zum 1. Januar 2015 an das EW Bussnang übergeben. Eine Umfrage unter den betroffenen Strombezügern habe ergeben, dass die Zugehörigkeit zum EW Bussnang bevorzugt werde, sagte Zbinden. Brunnenmeister Thomas Raschle ist per 31. Oktober zurückgetreten. Neu sind die Technischen Betriebe Weinfelden für die Betriebssicherheit der Wasserversorgungsanlage verantwortlich.