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Was ist der Bächtelistag?

Randnotiz
Brunhilde Bergmann

Ja, was denn nun? Einem heiligen Berchtold haben wir den Berchtoldstag oder «Bächtelistag» nicht zu verdanken, der heidnischen Göttin Berchta ebenfalls nicht – sagt mir jedenfalls Wikipedia. Mein Mann weiss es auch nicht. Nur Regierungsrat Jakob Stark, als er noch Gemeindeammann war, wusste mir eine Antwort: «Der Bäch- telistag war halt schon immer der Bächtelistag.» Bleibt mir nur meine eigene Deutung. Aus der Sicht einer Kradolf-Schönenbergerin.

Die von unten kommen am «Bächtelistag» den «Bärch» rauf, die von oben runter. Auf dem «Bärchli» im «Klein Rigi» trifft man sich. Beim Empfang gibt es für alle ein «Bächerli». So können die von oben mit denen von unten auf ein gutes neues Jahr anstossen. Was auch freudig getan wird. Und wo sich 220 Menschen auf Augenhöhe begegnen, fördert das den inneren Zusammenhalt in der Gemeinde wie «Bäch» und Schwefel.

Ob der zweite Wortbestandteil «-telistag» etwas mit Storytelling zu tun hat, bin ich mir nicht so sicher. Rückblick, Standortbestimmung und Ausblick haben wohl eher mit Politik als mit Geschichten- erzählen zu tun. Obwohl ...? Was wäre der Apéro am Bächtelistag in meiner Gemeinde ohne die kleine Weisheitsgeschichte des Gemeindepräsidenten? Ich habe meine Deutung gefunden und freu mich schon auf den 2. Januar 2019 im «Klein Rigi».

Brunhilde Bergmann

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