Wanderung gegen die OLS

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Kreuzlingen Bereits zum 14. Mal veranstaltete der Verein zum ­Kulturlandschutz in ländlichen Gemeinden und das Komitee zum Schutz des Seerückens vergangenen Sonntag die sogenannte «Südumwanderung». Wieder­um habe eine ansehnliche Schar von Freunden und Sympathisanten die Einladung angenommen und sei bei herrlichem Sommerwetter von Münsterlingen zur Wildsauenhütte ob Kreuzlingen gewandert, heisst es in der Mitteilung. So wurde auf dem Platz der Landsgemeinde von 2012 kurz Halt gemacht und bei der Linde auf Klein Rigi ob Bottighofen, die 2005 nach gewonnener Abstimmung zur Südumfahrung Kreuzlingen gepflanzt worden war. Sie bleibe Symbol für den erfolgreichen Widerstand gegen ein unsinniges Strassenprojekt. Nach Speis und Trank hielten die beiden einladenden Gruppen die Generalversammlung ab. Ueli Ryter, Interimspräsident des ­Komitees, und Matthias Rutishauser, Präsident des Vereins zum Schutz von Kulturland in ländlichen Gemeinden, führten durch die Traktanden. Es gab Informationen zu den aktuellen Bodensondierungen auf dem Oberlandstrassen-Trassee und zu vorbehaltenen Entschlüssen, die je nach voraussichtlich 2018 ­präsentiertem Projekt umgesetzt werden sollen. (red)