Wanderern den richtigen Weg weisen

Martin Klink kontrolliert seit einem Jahr die Wegweiser für Wanderwege auf dem Gebiet der Politischen Gemeinde Märstetten. Er ist einer der 80 örtlichen Mitarbeiter im Kanton Thurgau.

Werner Lenzin
Drucken
Teilen
Der Kontrolleur: Martin Klink ist für den Unterhalt der Wanderwegweiser besorgt. (Bild: Werner Lenzin)

Der Kontrolleur: Martin Klink ist für den Unterhalt der Wanderwegweiser besorgt. (Bild: Werner Lenzin)

Märstetten. «Ich muss den Wanderwegweiser in der Altenburg kontrollieren», ruft der 65jährige Martin Klink, schaut verschmitzt unter seinem Cap hervor und fährt mit seinem Flyer-Fahrrad los. Zwischen dem Kemmenbach und der Thur und hinauf auf den Ottenberg bietet die Gemeinde Märstetten ein Wandergebiet mit einer vielseitigen Landschaft. Das Wanderwegnetz ist gekennzeichnet mit leuchtend gelben Wegweisern.

1000 Kilometer im Kanton

Dank einem Netz von über 60 000 Kilometern an attraktiven Wanderwegen gehört das Wandern in der Schweiz zu den beliebtesten Freizeit- und Ferienaktivitäten. Das ganze Thurgauer Kantonsgebiet ist erschlossen durch 1000 Kilometer Wanderwege, auf dem Gebiet der Gemeinde Märstetten dürften es zwischen 30 und 40 Kilometer sein.

«Der Verein Thurgauer Wanderwege besorgt die Markierungsarbeit, die nötig ist, das Wanderwegnetz in gutem Zustand zu erhalten», erklärt Martin Klink, der als Rentner und pensionierter Drucker diese Arbeit mit Begeisterung und für eine bescheidene Spesenentschädigung ausführt.

So wie er kontrollieren im Kanton 80 Mitarbeitende jährlich einige Male die Routen, melden Schäden und machen Vorschläge für Verbesserungen.

Klink zeigt anhand der «Arbeitskarte Märstetten», wo die Wegweiser stehen und wo die Wanderwege durchführen. Insgesamt sind es 13 Hauptwegweiser, etliche Richtungswegweiser und zahlreiche Rhomben, die überwacht werden müssen.

In den letzten Jahren entstand in unserer Gemeinde ein neuer Bahnhof, und da galt es, die Wegweiser vom alten Gebäude an den Fussgängerstreifen zu versetzen.»

Selten böswillig beschädigt

Klink äussert sich lobend darüber, dass selten Wegweiser böswillig beschädigt werden. Stellt erKlink eine Beschädigung fest, so meldet er diese dem Bezirksleiter. Bei der Wiederinstandstellung darf Klink auf die Unterstützung von Gemeindemitarbeiter Willi Lutz zählen, einfache Reparatur- und Reinigungsarbeiten führt er selbst aus.

Zurück von seiner Kontrollfahrt zur Altenburg, stellt Martin Klink fest: «Der Wegweiser wurde von einem Landwirt für die Mäharbeiten umgelegt und musste wieder aufgestellt werden.»

Aktuelle Nachrichten