Wahlsonntag bringt keinen Stress

SITTERDORF. Eine Frau und fünf Männer kandidieren in Zihlschlacht-Sitterdorf für den Gemeinderat. An der Wählerversammlung zeigten sich alle motiviert für die Mitarbeit in der Behörde.

Erwin Schönenberger
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Die Wahl des Gemeinderats wird keine hohen Wellen werfen, stellen sich doch genauso viele Kandidierende zur Verfügung, wie es Sitze zu besetzen gibt. Trotzdem besuchten am Montagabend einige Dutzend Wählerinnen und Wähler die vom Gemeindeverein organisierte Wählerversammlung in der Aula der Schulanlage Bruggfeld.

Für nachhaltige Entwicklung

In einer ersten Runde hatten die bisherigen und die neuen Kandidaten Gelegenheit, sich vorzustellen.

Zu den bisherigen Mitgliedern Heidi Grau (Gemeindeammann), Thomas Friederich, Xaver Jans, Walter Schindler und Peter Stadelmann möchten sich in der nächsten Amtszeit die Hausfrau und Bäuerin Christa Ackermann sowie Hans Brugger, Berater im Gesundheitswesen, gesellen. Alle Kandidierenden waren sich einig, dass es gilt, die Gemeinde auch in Zukunft attraktiv zu gestalten. Nachhaltige Entwicklung gehört ebenso dazu wie Innovationen im Bereich der Ökologie. Spürbar war die Motivation aller, aktiv am Geschehen in der Gemeinde mitzuwirken.

Ressortverteilung offen

In einer kurzen Fragerunde, aber vor allem beim anschliessenden Apéro hatte man die Möglichkeit, die Kandidierenden besser kennenzulernen und ihnen auf den Zahn zu fühlen. Gemeindeammann Heidi Grau erklärte auf Anfrage das Vorgehen nach der Wahl vom 13. Februar. Die Verteilung der Ressorts werde nach der Dauer der Amtszeit der einzelnen Gemeinderatsmitglieder vorgenommen, wobei natürlich auch auf die persönlichen Vorlieben und Fähigkeiten Rücksicht genommen werde.

Damit sich die beiden neu Kandidierenden ein Bild von der Tätigkeit im Gemeinderat machen können, würden sie vor dem Amtsantritt zu ein bis zwei Sitzungen eingeladen.

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