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WÄLDI: Ein Dorf macht Platz für die Turner

Die Vorbereitungen für das Turnfest Seerugge vom 17. bis 19. Juni in Sonterswil sind in vollem Gange. Das sportliche Angebot richtet sich nach der vorhandenen Infrastruktur. Sie ist knapp bemessen. Doch mit 2700 angemeldeten Turnern wird es zweifellos ein Grossanlass fürs Dorf.
Leandra Reiser
Mit der Vereinsfahne auf dem Klettergerüst: Gabi Wüthrich, Patrick Reusser und Daniel Schümperli vom OK des Turnfests Seerugge 2016. (Bild: Donato Caspari)

Mit der Vereinsfahne auf dem Klettergerüst: Gabi Wüthrich, Patrick Reusser und Daniel Schümperli vom OK des Turnfests Seerugge 2016. (Bild: Donato Caspari)

WÄLDI. Sonterswil hat 120 Einwohner. Im Juni wird das kleine Dorf aber von einer 2700köpfigen Turnerschar belagert werden. Die Zahl der Anmeldungen für das vom Turnverein Illhart-Sonterswil und der Turnerinnenriege Sonterswil organisierte Turnfest Seerugge 2016 habe komplett seine Erwartungen übertroffen, sagt OK-Präsident Patrick Reusser. Zudem bringt die Zahl Sonterswil an die Grenzen seiner Kapazitäten – so wird auf kleiner Fläche geturnt: «Sämtliche Wettkämpfe liegen in einem Umkreis von rund 300 Metern», sagt Bau-Chef Daniel Schümperli. Die kurzen Wege auf dem Wettkampfgelände seien dafür aber ein Vorteil.

Eingeschränktes Angebot

«Back to the roots» heisst das Motto, meint die Presseverantwortliche des OKs, Gabi Wüthrich, und spricht von einem richtigen Land-Turnfest. «Wir haben die passende Infrastruktur grundsätzlich nicht, können aber dadurch das ursprüngliche Feeling eines Turnfests vermitteln», erklärt sie. Wie etwa, als noch im Stall und in der Scheune geturnt wurde. So weit wird es dann aber doch nicht kommen. Eine Turnhalle steht immerhin zur Verfügung, ausserdem werden auf den umliegenden Wiesen und Feldern nebst Festhalle und Barzelt ein grosses Turnzelt sowie Weitsprung- und Wurfanlagen aufgebaut.

Die Landbesitzer ziehen mit

«Wir trafen mit den Besitzern der umliegenden Landflächen gute Vereinbarungen», berichtet Schümperli. Für die Hügelbar in Form eines zweistöckigen Holzpavillons auf der Anhöhe über dem Schulhaus Sonterswil reichte das OK in Absprache mit der Gemeinde Wäldi sogar ein Baugesuch ein. Damit wollten sie allfällige Probleme mit Unstimmigkeiten verhindern. Der Wäldemer Gemeindepräsident Adrian König versicherte, dass er dem Turnverein Respekt zolle, einen Anlass in dieser Dimension in der Gemeinde Wäldi durchzuführen.

Während des Fests könne es zu gewissen Verkehrseinschränkungen und Lärmimmissionen kommen. Aber so ein Anlass finde ja nicht jedes Jahr statt. «Von den Einwohnern von Sonterswil erwarte ich daher etwas Verständnis», meint er. Aufgrund der beschränkten Kapazitäten, denen man sich von Anfang an bewusst war, ist das Wettkampf-Angebot limitiert. So werden etwa Ballsportarten im Turniermodus nicht angeboten. Das Turnfest werde halt klein, aber fein, meint Wüthrich. Durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Thurgauer Turnverband gelinge die Organisation bis anhin bestens. Ende Mai geht es los mit dem Aufbau der Anlagen.

Je näher das Turnfest rückt, umso zeitintensiver werde die Planung, sagt Reusser. Es verlaufe zwar alles gemäss Plan, «dennoch wurde das OK schon einige Male vom Aufwand der ehrenamtlichen Arbeit überrascht».

100-Jahr-Jubiläum parallel dazu

Parallel zum Turnfest feiert der STV Illhart-Sonterswil dieses Jahr sein 100-Jahr-Jubiläum. «Daher ist es mein grösstes Ziel, ein unvergessliches Fest für alle Beteiligten auf die Beine zu stellen», verspricht Reusser. Das Turnfest soll den engagierten Verein noch mehr zusammenschweissen und dessen Zusammengehörigkeitsgefühl stärken.

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