«Vorbildfunktion wahrnehmen»

Seit rund einem Jahr unterstützt die Gemeinde die rationelle Energienutzung mit erneuerbarer Energie. Nun geht sie einen Schritt weiter: Neue öffentliche Gebäude der Politischen Gemeinde sollen mindestens und Sanierungen nach Möglichkeit im Minergiestandard erfolgen.

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Im Gemeindeleitbild sind verschiedene Massnahmen und Aktivitäten im Energiebereich definiert.

Grundlagen gelegt

«In einem ersten Schritt hat der Gemeinderat das Beitragsreglement <Rationelle Energienutzung mit erneuerbarer Energie> erlassen», schreibt der Gemeinderat Romanshorn in einer Medienmitteilung. Mit dem Beitragsreglement würden einerseits die Grundlagen gelegt für die Ausrichtung von kommunalen Förderbeiträgen und andererseits das Verfahren geregelt. «In einem weiteren Schritt möchte nun der Gemeinderat mit der Anwendung des Minergiestandards seine Vorbildfunktion wahrnehmen», schreibt die Behörde weiter.

Beitrag leisten

Der Gemeinderat hat beschlossen, dass bei neuen öffentlichen Gebäuden der Politischen Gemeinde Romanshorn mindestens und bei Sanierungen nach Möglichkeit der Minergiestandard zu erreichen ist. Der Gemeinderat möchte laut Mitteilung in Sachen Energieproblematik mit gutem Beispiel vorangehen und so einen Beitrag an die Lösung der Energie- und Klimaprobleme leisten.

Das Label Minergie

Der Minergiestandard ist ein freiwilliger Baustandard, der den rationellen Energieeinsatz und die breite Nutzung erneuerbarer Energien bei gleichzeitiger Verbesserung der Lebensqualität, Sicherung der Konkurrenzfähigkeit und Senkung der Umweltbelastung ermöglicht. «Bei Minergie wird das Ziel, Grenzwerte im Energieverbrauch, definiert. Die Wege dazu sind vielfältig. Wichtig ist, dass das ganze Gebäude als integrales System betrachtet wird», sagt der Gemeinderat. So seien beispielsweise bei der Haustechnik mit Heizung, Lüftung und Warmwasseraufbereitung sinnvolle Kombinationen gefragt. «In Minergiegebäuden mit minimalstem Heizenergieverbrauch spielt der Energieträger für die Heizung eine untergeordnete Rolle. Der Warmwasserverbrauch dagegen wird in der Energiebilanz verhältnismässig wichtig», heisst es weiter. Lösungen mit erneuerbaren Energien, so beispielsweise Sonnenkollektoren, bieten sich in diesem Bereich laut Mitteilung an. (red.)

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