Vorbehalte gegen die «Mosaik-Sek»

An der Oberstufe werden drei Schülerjahrgänge in einer Klasse unterrichtet. Das passt nicht allen. Die Schule begegnet der Kritik und will besser kommunizieren.

Fritz Heinze
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Die in Horn gelebte Mosaik-Sekundarschule ist Auslöser für die seit einiger Zeit schwelende Unzufriedenheit in Elternkreisen mit der Sekundarschule. Die Meinungen über das System, bei dem Schüler der drei Altersstufen in einer Klasse beschult werden, driften auseinander. Seit 2007 wird das Mosaik-System angewandt. Auf die Akzeptanz warten Schulleitung und Schulrat allerdings immer noch. Der Informationsabend zum Thema «Schulqualität» im evangelischen Kirchgemeindehaus wurde von 70 Personen besucht. Ziel war es, Auskunft zu geben über getroffene und noch anstehende Massnahmen, die sich als Ergebnis einer Elternbefragung, die Ende 2015 durchgeführt worden war, herausgeschält haben.

Drei Jahrgänge, kleine Klassen, zwei Lehrer

Mit einer vertieften Informationspolitik, dem Versand von Quartalsbriefen und der seit Februar bestehenden Sprechstunde bei Schulpräsidentin Margrit Schrepfer möchte man in der Horner Schulgemeinde Informationsdefiziten begegnen. Schulpräsidentin Margrit Schrepfer wies auf die moderaten Klassengrössen der Schule hin, die leicht unter der vom Kanton empfohlenen Norm von 20 bis 24 Schülern liegen. In der Sekundarschule wird der individualisierte Unterrichts vermehrt durch zwei Lehrpersonen abgedeckt. In einem zweiten Teil pflegten die Besucher den Meinungsaustausch. «Im Hinblick auf den Wintereinbruch sollen wir informiert werden, wie weiter mit der bereits stillgelegten Turnhalle verfahren wird», sagte eine Mutter. Was im Sommer noch als Einjahresaktion vorgesehen war, dürfte sich um ein Jahr verlängern. Bis Mitte Dezember 2017 soll die Halle, die in den Sommerferien bereits für die Renovation vorbereitet wurde, wieder für die Nutzung bereit sein. Nächstes Jahr werden die Horner Schüler wohl weiter die Hallen in Steinach und Tübach nutzen.