Von der Notwendigkeit, die Zeit richtig zu nutzen

Die Jahre kommen und gehen, doch eine Konstante bleibt: Der Neujahrsapéro der Gemeinde Kradolf-Schönenberg zieht Besucher geradezu magisch an.

Georg Stelzner
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SCHÖNENBERG. Auch heuer fanden sich am 2. Januar weit über 300 Personen jeden Alters auf dem Klein Rigi ein, um im gleichnamigen Tavernen-Dancing auf das neue Jahr anzustossen.

Unterschiedliches Empfinden

Gemeindeammann Schönholzer machte sich in seiner Ansprache Gedanken über die Zeit und erinnerte an epochale Geschehnisse wie die erste Mondlandung, den Sturz des Schahs von Persien oder den Fall der Berliner Mauer. Diese Ereignisse lägen Jahrzehnte zurück, seien aber noch sehr präsent.

Oft höre man Leute sagen, wie schnell doch die Zeit vergehe. «Wir sind uns im Alltag kaum bewusst, dass jede Minute, die verstreicht, unwiederbringlich vorbei ist», gab der Gemeindeammann zu bedenken. Es sei daher entscheidend, wie man seine Zeit nutzt. Vergehe die Zeit langsam, sei dies meistens ein Hinweis auf Probleme. Schönholzer appellierte daher an seine Zuhörer, sich um jene Menschen zu kümmern, für welche die Zeit langsam vergeht.

Für viele ein fixer Termin

Was die Gemeinde anbelangt, zeigte sich Walter Schönholzer zuversichtlich: «Kradolf-Schönenberg steht gut da und blickt selbstbewusst in die Zukunft.» Er rief dazu auf, dem Zusammenhalt und gegenseitigen Vertrauen Sorge zu tragen. Das Jahr 2010 werde im Zeichen der Realisierung verschiedener Projekte stehen.

Und was macht den Erfolg dieses Neujahrsapéros aus? «Ich nehme daran teil, weil ich hier Leute kennenlerne und erfahre, was in der Gemeinde los ist», erklärte der 19jährige Michael Egger. Zu den Stammgästen gehört Erich Stübi. Für den ehemaligen Gemeinderat ist der Anlass eine «tolle Gelegenheit, um Leute zu treffen, die ich das Jahr über selten oder gar nie sehe.» Das Ehepaar Gregor und Silvia Egger schätzt ebenfalls vor allem die Geselligkeit. Erstmals dabei war Ruedi Kreis aus Zihlschlacht.

Auch er konnte triftige Gründe anführen: «Ich war hier 38 Jahre Revierförster und besitze in der Gemeinde einen Betrieb.»

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