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Von der Miss Schweiz zur She-DJ

WEINFELDEN. Ex-Miss-Schweiz Mahara McKay sorgte an der «Glamour-Night» am Freitag im Firehouse für die richtige Musik. Die prominente DJ-Frau verdient mit dem Auflegen nicht weniger als in ihrem Amtsjahr als Miss.
Mathias Frei
Konzentrierte Schönheit: Mahara McKay legt Sound zwischen 80s-Elektro und R 'n' B auf. (Bild: Mathias Frei)

Konzentrierte Schönheit: Mahara McKay legt Sound zwischen 80s-Elektro und R 'n' B auf. (Bild: Mathias Frei)

Das Navigationsgerät hat Mahara McKay, ihren «Brüetsch» und zwei Kumpel von ihm ins Firehouse geführt. Die schönste Schweizerin des Jahres 2000/01, die heute umso sympathischer wirkt, sitzt an diesem Freitag eine halbe Stunde vor Mitternacht in der Lounge des Weinfelder Ausgehtempels und nippt an ihrem Cranberrysaft. Ein paar Minuten zuvor ist sie eine Etage tiefer auf dem Dancefloor angekommen, einen Rollkoffer hinter sich herziehend. Stimmungstechnisch deutet noch wenig auf einen Event mit einer Ex-Miss-Schweiz hin.

Zürcherin aus dem Aargau

Erst ein paar Dutzend Partygänger bevölkern zu dieser Zeit das Firehouse. Man sitzt gepolstert oder hält sich am Bartresen fest. Der Lichttechniker weist DJ Mahara McKay den Weg zum DJ-Pult. Laut Programm gibt es ab Mitternacht ein zweistündiges Set der schönen Zürcherin aus dem Aargau.

Sie habe heute noch bis nach 20 Uhr arbeiten müssen, erzählt Mahara. Arbeit am Gesamtprodukt «Mahara McKay». Für die DJ-Bookings hat sie eine Agentur. Die Vermarktung mache sie selber. So hat sie das Produkt immer unter Kontrolle. Die Ex-Miss, die an diesem Abend noch von sich sagen wird, sie sei eigentlich eher zurückhaltend, nur hinter den Plattentellern komme sie aus sich heraus, hat eine abgeklärte Sicht auf die Dinge. Ihre Arbeit als She-DJ bestehe darin, die Leute musikalisch zufriedenzustellen. Es gehe nicht darum, dass sie ihren Lieblingssound spiele. Für das hat sie ihr DJ-Alter-Ego «Rocksy». Als Rocksy spielt Mahara eher Sets, die sich zwischen Fifties-Rock 'n' Roll, Rockabilly, Punk und Crossover bewegen.

«Nein, im Firehouse war ich noch nie», sagt sie. Sie habe aber schon mal im Thurgau aufgelegt. «Ach, mein Namengedächtnis!» Mahara fragt zwischen einem Stück Pizza und dem Fruchtsaft nach den Thurgauer Ausgehgewohnheiten. Sie ist aber für alle Fälle gerüstet, kann für ein eher ländliches Publikum ein kommerzielles Mash-up-Set zum besten geben, in urbaneren Clubs auch Oldschool-Sound auflegen.

Nicht mehr «nur» rumstehen

Die Ex-Miss verdient als She-DJ ihr Geld. Nicht weniger als in Miss-Zeiten. «Wieso soll ich nun weniger verdienen, wenn ich mehr leiste?», fragt sie. Früher sei sie ja «nur» rumgestanden. Über Geld spricht man jedoch nicht. Dafür macht sie sich kurz nach Mitternacht zu ihrem Arbeitsplatz auf. Es sind mehr Partygänger geworden, schliesslich über 350 Eintritte. Mahara zeigt sich engagiert hinter den Plattentellern. Vinyl hat sie zwar keines dabei. Sie legt mit «Serato», einem digitalen Vinyl-System auf, das von ihrem Laptop gespeist wird. Der Sound zwischen 80s-Elektro und R 'n' B ist nicht weniger tanzbar, kommt gut an. Und wenn ihr Set in zwei Stunden zu Ende ist, wird sie sich vielleicht noch einen ersten und letzten Shot genehmigen. «Denn während der Arbeit trinke ich keinen Alkohol.»

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