Von Bibern, Reiherhorsten und viel Herzblut

ROMANSHORN. Forstwart- und Kibag-Lehrlinge, Sekschüler sowie Erwachsene unterstützten das Romanshorner Naturschutzgebiet an der Aach mit ihrer Mitarbeit. Nur so ist ein Betrieb mit bescheidenen Mitteln möglich.

Markus Bösch
Drucken
Teilen

Max Hilzinger ist Leiter und Betreuer des Romanshorner Naturschutzgebietes an der Aach. An der Jahresversammlung des Vogel- und Naturschutzes informierte er über das letzte Jahr.

Neue Aufgaben übernommen

Einmal waren Forstwartlehrlinge im Naturschutzgebiet tätig, ein anderes Mal Lehrlinge der Kibag-Gruppe, dann Sekundarschüler und schliesslich Freiwillige an den Arbeitstagen. «Die erstmals eingesetzten Hochlandrinder haben mich in Beschlag genommen. Ein Biber hat rigorose Spuren hinterlassen, und 25 Reiherhorste habe ich gezählt», erläuterte Max Hilzinger weiter. Mit den Amphibienweihern seien neue Aufgaben übernommen worden.

Arbeitstage und Exkursionen

Auch dieses Jahr sind vier Arbeitseinsätze im Naturschutzgebiet vorgesehen. Dazu kommen sieben Exkursionen. So geht es beispielsweise am 10. Mai in die Frauenfelder Allmend. Zum Programm des Vereins gehören auch die Beteiligung am internationalen Zugvogeltag am 3. Oktober sowie die Wasservogelexkursionen im Winter. Die Jugendgruppe Grünschnäbel lädt dieses Jahr zu sechs Veranstaltungen ein: Am 25. März organisiert sie einen Besuch in der Fischbrutanstalt, im August geht es auf zum Beobachten von Fledermäusen. Organisiert werden diese Angebote von Iris Haffter, Nadia Gaiarin, Katrin Henauer und Marco Bertschinger.

Kleinen Ertrag erwirtschaftet

Die Rechnung 08 des Vereins schloss mit einem kleinen Vorschlag ab: Bei einem Aufwand von 6619 Franken und einem Ertrag von 7516 Franken resultierte ein Plus von 897 Franken. Im Budget 2009 ist die Erneuerung der Zufahrt ins Naturschutzgebiet aufgeführt. Dank des Einsatzes von Max Hilzinger kommen die Arbeiten billiger. Der Bau des Amphibienweihers ist ein Projekt, das über den Kanton abgewickelt wird. Kassier Helmut Schöll informierte: «Insgesamt tragen die Mitglieder mit ihren Beiträgen und Spenden zwei Drittel zu den Erträgen bei.» Für Franco Matossi wurde im übrigen Hansruedi Zweifel als neuer Revisor des Vogel- und Naturschutzvereins gewählt.

Aktuelle Nachrichten