Von acht auf dreihundert Turnerinnen

Die Gymnastik-Gruppe Kreuzlingen feiert in diesem Jahr das 30jährige Bestehen. Zur Feier gibt es am kommenden Wochenende ein attraktives Schauturnen.

Christian Lohr
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Menschliche Zahl: In 30 Jahren ist die Gymnastik-Gruppe Kreuzlingen kontinuierlich gewachsen. (Bild: Mario Gaccioli)

Menschliche Zahl: In 30 Jahren ist die Gymnastik-Gruppe Kreuzlingen kontinuierlich gewachsen. (Bild: Mario Gaccioli)

Kreuzlingen. 30 Jahre Gymnastik-Gruppe, das liest sich in der Grenzstadt wie eine endlos scheinende Erfolgsgeschichte. Seit 1980 sind in diesem überaus beliebten Verein bereits mehrere Tausend Mädchen und junge Damen aus der näheren und weiteren Region im Gymnastiksport ausgebildet worden. Das Fieber für die Symbiose von Rhythmus und Bewegung steckt immer wieder neue Turnerinnen an und lässt sie auch nicht mehr los.

Die Entwicklung der Gymnastik-Gruppe Kreuzlingen ist bis heute sehr eng mit dem Namen Ursula Keller verbunden. Die Primarlehrerin startete vor drei Jahrzehnten mit dem Aufbau einer ersten Gruppe, der acht Mädchen angehörten. Im Jubiläumsjahr zählt man mehr als 300 Turnerinnen, die in einem guten Dutzend Formationen wöchentlich trainieren. Die Kunst ist gelungen, über all die Jahre hinweg zu wachsen und dabei das turnerische Niveau hochzuhalten.

Gründe, stolz zu sein

Der Turnfestsieg am «Eidgenössischen» 1983 in Winterthur, neun Meistertitel im Vereinsturnen und unzählige Medaillen lassen das Palmarès ebenso leuchten wie die absoluten Topklassierungen von Kreuzlingerinnen in der Gymnastik zu zweit. Die Verantwortlichen hatten immer wieder Grund, zusammen mit ihren Turnerinnen stolz auf das Erreichte zu sein.

Die Schlagzeilen der Erfolge waren aber nie das, was die Gymnastikgruppe Kreuzlingen in den vergangenen 30 Jahren alleine besonders ausgemacht hat. Der Nachwuchsarbeit an der Basis wird stets sehr hohe Bedeutung beigemessen. Sich mit noch jungen Mädchen intensiv zu beschäftigen, ihnen die Freude am Gymnastiksport zu vermitteln, sie in geeigneter Form in der Grundtechnik weiterzubringen, dieser anspruchsvollen Herausforderung stellt man sich gerne immer wieder von neuem.

Mehrfach geehrt

Für diese wertvolle Jugendarbeit mit vielen Leiterinnen, die aus dem eigenen Verein nachgewachsen sind, wurde man in den letzten Jahren gleich mehrfach besonders geehrt. Für Präsidentin Isabelle Wepfer ist die breite Verankerung und Unterstützung des Vereins wichtig, «weil sie uns gewährleistet, dass wir auch in Zukunft so konsequent weiterarbeiten können».

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