Vom Gutachten positiv überrascht

«Wir freuen uns sehr, dass sich die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission und die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege nicht haben einseifen lassen», sagt Kurt Schmid, Besitzer von Schloss Girsberg, über das Gutachten.

Merken
Drucken
Teilen

«Wir freuen uns sehr, dass sich die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission und die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege nicht haben einseifen lassen», sagt Kurt Schmid, Besitzer von Schloss Girsberg, über das Gutachten. «Es handelt sich um eine objektive Betrachtung nach der Sachlage. Wir haben schon vor fünf Jahren um solch ein Gutachten gebeten. Wir haben auch versichert, die Einschätzung der Kommissionen zu akzeptieren, egal wie sie ausfällt.» Schmid will für die Freihaltung der Wiese zwischen den Schlössern Girsberg und Brunnegg weiterkämpfen, falls nötig bis vor Bundesgericht.

Auch Jost Rüegg, Vertreter des Initiativkomitees «Gegen die Zerstörung der Schlosslandschaft», ist über den Inhalt des Gutachtens positiv überrascht. «Der Antrag, dass auch nördlich der Brunnegg nicht gebaut werden soll, geht über unser Anliegen hinaus.» Er habe allerdings die Befürchtung, dass die Stadt und die Landbesitzer nun Schwachstellen im Gutachten suchen und sich rausschlängeln wollen. Sollte es jedoch vor Gericht gehen, glaubt er, dass gemäss des Gutachtens entschieden wird. «Es gibt diesbezüglich keine bessere Instanz als die Kommissionen.» (ndo)